Der Mobilfunkkonzern Vodafone-Deutschland drängt auf einen baldigen Start einer Anti-Corona-App, gibt sich aber offen für einen Kompromiss, wo die Daten abgelegt werden sollen. Das sagte Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter in der "Rheinischen Post". Es gehe darum, zu retten, der Einsatz von Technik könne dabei helfen, Corona besser zu bekämpfen. Ametsreiter sagte zwar, die Nutzung der App müsse freiwillig sein, gab aber eine Ziel vor: "Wenn etwa 60 Prozent der Bürger die App nutzen, könnten wir Infektionsketten wirksam eindämmen." Ametsreiter zeigte Verständnis dafür, dass es Streit um die Ausgestaltung einer Anti-Corona-App gibt: "Zuweilen muss für das beste Ergebnis hart gerungen werden. Und wir brauchen hier das beste Ergebnis. Sowohl auf Seiten des Datenschutzes als auch gegen Corona." Man müsse die digitalen Chancen zum Erkennen von möglichen Infektionsketten nutzen: "Man könnte mit solchen Apps nachträglich erkennen, mit welchen Menschen ein Infizierter in den letzten Tagen engen Kontakt hatte. Diese Möglichkeit sollten wir nutzen, um Betroffene warnen zu können, ohne die strengen Regeln des Datenschutzes zu brechen." +++
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