Berlin. Die Nichtteilnahme von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an der Sitzung des Sicherheitskabinetts am Dienstag ist innerhalb der Bundesregierung mit Unverständnis aufgenommen worden. Gabriel hatte an der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geleiteten informellen Runde nicht teilgenommen, was „Verwunderung“ in Teilen der Bundesregierung auslöste, wie die „Welt“ unter Berufung auf Berliner Regierungskreise berichtet. Eine SPD-Sprecherin führte als Begründung „interne Gespräche“ Gabriels an. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich zu Gabriels Terminen am Dienstag nicht äußern. Vertreten wurde Gabriel durch seinen Staatssekretär Matthias Machnig (SPD), heißt es in Berliner Regierungskreisen. Das Sicherheitskabinett beriet über Erkenntnisse und Konsequenzen des Terroranschlags, der sich am Montagabend in Berlin ereignet hatte. +++
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