Berlin. Die Einführung des Mindestlohns vor zwei Jahren hat zweifellos für etwas mehr Gerechtigkeit gesorgt. Immerhin jeder zehnte Job in Deutschland wird ausweislich der Statistik dadurch besser bezahlt als noch zu Zeiten, in denen sich die Lohnspirale hemmungslos nach unten gedreht hatte. Im Osten konnte wegen des niedrigeren Lohnniveaus sogar jeder fünfte Beschäftigte profitieren. Allerdings nützt die gute Idee herzlich wenig, wenn sich Arbeitgeber der Mindestbezahlung ihrer Mitarbeiter durch allerlei Tricksereien entziehen. Dagegen helfen nur mehr Kontrollen. Die aktuellen Daten aus dem Bundesfinanzministerium belegen eindrucksvoll, dass der Umfang der festgestellten Verstöße praktisch im Gleichschritt mit den verstärkten Überprüfungen zugenommen hat. Offenbar brauchen manche Betriebe diesen Druck, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Erst wenn sie häufiger ertappt werden, dürfte sich ihre Einstellung im Interesse einer fairen Bezahlung ändern, so die Lausitzer Rundschau. +++
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