Verkehrsminister rechnet mit „Wallauer Spange

Trotz mancher Zweifel und langer Debatten rechnet Hessens Verkehrsminister Mansoori (SPD) weiterhin fest mit dem Bau des Bahnprojekts „Wallauer Spange“ zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Flughafen. Im Hessischen Landtag stand das Vorhaben nun erneut im Fokus: Auf Grundlage eines gemeinsamen Antrags der Regierungsfraktionen von CDU und SPD wurde ausführlich über die Gegenwart und die Zukunft der Wallauer Spange diskutiert – ein Projekt, das für reichlich politische Aufmerksamkeit sorgt.

Deutliche Worte fand dazu der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete André Stolz. Für ihn ist klar: Die Wallauer Spange ist weit mehr als ein weiteres Schienenbauprojekt. Sie sei ein echter infrastruktureller Meilenstein für das gesamte Rhein-Main-Gebiet und ein zentraler Baustein für die Mobilität der Zukunft. Mit der direkten Schienenanbindung des Wiesbadener Hauptbahnhofs an die ICE-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und an den Frankfurter Flughafen werde ein enormer Zugewinn für den Nah- und Fernverkehr geschaffen. Reisezeiten sollen deutlich verkürzt, Verkehrsströme intelligenter miteinander verknüpft und stark belastete Strecken nachhaltig entlastet werden. Dass das Projekt im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans verankert ist, wertet Stolz als klares Zeichen für seine nationale Bedeutung und die hohe Priorität.

Besonders großes Potenzial sieht der CDU-Politiker in den geplanten Hessen-Express-Linien. Sie zeigen nach seinen Worten eindrucksvoll, was mit der Wallauer Spange möglich ist: Eine Halbierung der Fahrzeit zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Flughafen auf rund 16 Minuten, spürbare Zeitgewinne in Richtung Frankfurt und Darmstadt sowie ein neuer Haltepunkt Wallau/Delkenheim würden echte Verbesserungen für tausende Pendlerinnen und Pendler bedeuten.

Zugleich macht Stolz deutlich, dass die Wallauer Spange ein Vorhaben des Bundes ist und ihre Finanzierung auf Grundlage des Bundesschienenwegeausbaugesetzes erfolgt. Voraussetzung dafür sei jedoch ein gültiges Baurecht. Umso mehr begrüßt er es, dass sich die Landesregierung mit Nachdruck für die Finanzierung starkmacht und das Projekt unmittelbar nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden soll. Planungssicherheit und Tempo seien jetzt entscheidend, betont Stolz.

Für den Wirtschaftsstandort Hessen hat die Wallauer Spange aus seiner Sicht eine enorme Bedeutung. Das Projekt stehe für bessere Erreichbarkeit, eine klare Attraktivitätssteigerung des Verkehrsträgers Bahn, eine starke Anbindung an den internationalen Luftverkehr und damit für einen nachhaltigen Standortvorteil. Die Wallauer Spange, so Stolz, verbinde moderne Mobilität, Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke – genau das, was Hessen brauche. +++


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