Berlin. Die Gewerkschaft Verdi will den am Montag angelaufenen, unbefristeten Streik bei der Deutschen Post in den kommenden Tagen noch ausweiten. Am Dienstag legten nach Angaben der Gewerkschaft rund 8.000 Beschäftigte vor allem in den bundesweit 83 Briefverteilzentren die Arbeit nieder. Nun sollen auch Beschäftigte aus der Zustellung schrittweise einbezogen werden.
Zuvor hatte die Post ein Angebot der Gewerkschaft zurückgewiesen. "Der Verdi-Vorschlag leistet keinen Beitrag zur Zukunftssicherung für Mitarbeiter und Unternehmen", so Post-Personalvorstand Melanie Kreis. Statt Probleme zu lösen, würde der Vorschlag sogar für eine "spürbare Verschärfung" des bestehenden Wettbewerbsnachteils sorgen. Verdi fordert im laufenden Tarifkonflikt neben einer Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigen bei der Post.
Hintergrund des Konflikts ist der Aufbau von 49 regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung, bei denen bislang rund 6.000 Paketboten nicht nach dem Haustarif der Post, sondern nach oft niedrigeren regionalen Tarifvertragen der Logistikbranche bezahlt werden. +++ fuldainfo
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