Berlin. In der Debatte um das Freihandelsabkommen TTIP kritisiert der Präsident der Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller, den "Deutschen Gewerkschaftsbund" und den Gründer von Foodwatch, Thilo Bode. In einem Interview mit dem "Handelsblatt" sagte Müller: "Deren Schwarz-Weiß-Denke tut der Debatte nicht gut." Anders als der Gewerkschaftsbund rufe er nicht zu Demonstrationen auf. "Ich warne vor polemischen Äußerungen", betonte Müller.
Es gebe viele Gründe weshalb die Debatte so aufgeheizt sei. Einer davon sei auch die Art und Weise des Protests. Er habe sich bewusst nicht den Freihandelskritikern angeschlossen. Müller ist Mitglied im TTIP-Beirat von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Auch die alte EU-Kommission macht Müller für die schlechte Stimmung in der Bevölkerung in Bezug auf das Freihandelsabkommen verantwortlich.
Sie habe den Inhalt des Verhandlungsmandats nicht veröffentlicht und die nationale Parlamente nicht einbezogen. Die alte EU-Kommission unter Präsident Manuel Barroso und mit Handelskommissar Karel de Gucht, "hat die Verhandlungen vor die Wand gefahren", sagte Müller. Er kritisierte weiter: "Die haben nicht verstanden, welche Tragweite das Abkommen hat." So seien Sorgen und Proteste provoziert worden. +++ fuldainfo
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Herr Mueller sollte mal bedenken welche geostrategischen Fehler man begeht mit dem blinden TTIP Treiben.
Mit der CETA,TTIP+TISA Unterwerfung unter US-Strategie schädigt sich das kontinentale Europa selbst.Der Niedergang Europas ist allgegenwärtig+das geschaetzte TTIP-Wachstum von 0,049% ist unbedeutend.Die Orientierung zum eurasischen Kontinent mit Anbindung a/d gerade entstehenden neuen BRICS-Machtblock wäre eine geopolitische Ausrichtung auf Zukunft mit hoeheren Wachstumsraten wie EU/USA in kommenden 20 Jahren. Die Investitionsschutzabkommen,die jetzt ratifiziert oder beraten werden bringen die finanzielle Hegemonie ueber Europa,ueber die Nato gibt es schon die politike+militaire US Hegemonie. 2013 sind nach bilateralen Investitionsschutzabkommen 572 Schadensersatzklagen verhandelt worden.Anfang 2014 waren ca. 200 Verfahren anhängig.Brasilien hat nie ein solches Abkommen geschlossen und ist damit gut gefahren.Südafrika,Bolivien+Australien haben ihre bereits geschlossenen bilateralen Verträge gekündigt.CETA,TTIP+TISA verbauen uns diesen Ausweg
Wieder mal ein Sandmann. Einer, der dem Volk Sand in die Augen streut, damit es schön ruhig schläft. Wehe, Volk, wenn Du aufwachst und TTIP Dir die lieb gewordenen Standards über Nacht weggenommen hat. Dann kannst Du schreien wie Du willst. Dann ist es zu spät.
So lange die begründeten Bedenken z. B. von Thilo Bode nicht schriftlich im Abkommen widerlegt sind, gibt es keinen Grund, Optimismus zu verbreiten.
Ja da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt.
Wer regt sich hier über die Art und Weise der Proteste auf?
Verkehrte Welt?
Herr Müller in welchem Universum leben Sie?
Oder hat man hier den Bock zum Gärtner gemacht?
Fragen über Fragen.
Sollte man nicht eher fragen wie es sein kann warum die Verhandlungen über TTIP im Geheimen stattfinden? Damit keiner mitbekommt wie Verbraucher und Arbeitsrechte auf dem Altar der neoliberalen Doktrin geopfert werden?
Es hat schon etwas von einem Ermächtigungsgesetz wenn nicht demokratisch gewählte Vertreter in das Allerheiligste einer Nation eingreifen können und der Souverän
( das Volk) hat das Nachsehen. Da kann der Aufschrei des Souveräns gar nicht laut genug sein. Wohin das ganze führt, haben Freihandelsabkommen zwischen den USA und Mexiko oder anderer Länder gezeigt. Man kann dreimal raten wer am Ende der Verlierer war. TTIP ist die bedingungslose Kapitulation vor dem Kapital.
Die von der SPD haben Herrn Müller auch nicht alles erzählt oder?
Wie kommt der Präsident der Verbraucherzentrale dazu, die Gewerkschaften zu kritisieren, weil sie zu Protesten gegen TTIP aufrufen? Gibt es da einen Interessenkonflikt, die Interessen der Verbraucher zu vertreten und gleichzeitig als Präsident eines aus Steuermitteln im Auftrag des Staates agierenden Vereines staatliche Interessen zu vertreten? Eigentlich sollte man meinen, dass mit staatlichen Interessen die Interessen der Steuern zahlenden Bürger dieses Landes gemeint sind, die die Verbraucherzentralen finanzieren? Oder geht es hier darum, die Interessen unserer von Lobbyisten der Wirtschaftsverbände umlagerten Regierungskoalition um Gabriel zu vertreten?
Zitat Wikipedia: "Die deutschen Verbraucherzentralen sind auf Landesebene organisierte Vereine, die sich aufgrund eines staatlichen Auftrags und überwiegend ausgestattet mit Steuermitteln dem Verbraucherschutz widmen....Sie sind als gemeinnützig anerkannt...."