Der Diesel-Kompromiss zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und den deutschen Autoherstellern stößt bei Verbraucherschützern auf scharfe Kritik. "Dass Politik und Hersteller sich nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen konnten, ist für die Betroffenen wieder mal unbefriedigend", sagte die Verkehrsexpertin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (VZBV), Marion Jungbluth, dem "Handelsblatt". "Während manche Dieselbesitzer auf die volle Kostenübernahme hoffen können, gehen andere leer aus und müssen viel Geld in einen Neuwagen stecken, um mobil bleiben zu können", so Jungbluth weiter. Klarheit und Rechtssicherheit blieben auch bei dieser Einigung "auf der Strecke." Das "unwürdige Geziere" der Hersteller gegen Hardware-Nachrüstungen sei zwar offensichtlich geknackt worden. "Das hätte früher kommen müssen, um ernsthaft Fahrverbote zu verhindern", so Jungbluth. +++
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