Im Streit um die Einführung eines temporären Tempolimits wegen der Energiekrise wirft der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) vor, mit Scheinargumenten die Maßnahme zu verhindern. Das sagte der verkehrspolitische Sprecher des VCD, Michael Müller-Görnert, der „Rheinischen Post“. „Dass ein angeblicher Schildermangel als Scheinargument gegen das in Deutschland überfällige Tempolimit herhalten muss, macht offensichtlich, dass es keine vernünftigen Argumente gegen ein Tempolimit gibt.“ Das habe Wissing mit seinem Hinweis, es gebe nicht genug Schilder für die Umsetzung, „wenn auch unfreiwillig“ klargemacht, so Müller-Görnert. Kritik an Wissing übte auch das grün geführte Verkehrsministerium in Baden-Württemberg. Amtschef Bertold Frieß sagte der „Rheinischen Post“, der Bund müsse lediglich die passende Rechtsgrundlage schaffen. „Fehlende Schilder können dafür kein Hindernis sein.“ Schließlich gebe e s auch in fast allen EU-Ländern allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen, „ohne dass ein großer Schilderwald entlang der Straßen gewachsen wäre“, so Frieß. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar