Vater und Sohn bei Verpuffung verletzt

Rettungsdienst02

Korbach. Wie gefährlich es ist, einen Ofen mit Brennspiritus zu entzünden, hat man zuletzt – Anfang Januar – in dem Vöhler Ortsteil Ederbringhausen gesehen. Nun ist es im Feriendorf Frankenau zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Eine 4-köpfige Familie aus den Niederlanden hat über die Osterfeiertage ein Haus im Feriendorf Frankenau angemietet. Am Samstagabend wollte der 39-jährige Familienvater um 20.15 Uhr den Kaminofen anzünden. Dazu schüttete er Bioethanol aus einer Flasche als Brandbeschleuniger auf das aufgeschichtete Scheitholz. Als er das Holz dann anstecken wollte, kam es zu der Verpuffung mit einer Stichflamme, bei der der Familienvater und auch sein 9-jähriger Sohn im Gesicht verletzt wurden. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leistete ein anderer Feriengast Erste Hilfe und kühlte die Brandverletzungen unter der Dusche. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurden die beiden Verletzten in eine Marburger Klinik eingeliefert. Die Mutter sowie der 11-jährige Sohn blieben unverletzt. Die alarmierte Frankenauer Feuerwehr mit Stadtbrandinspektor Andreas Ernst musste nicht eingreifen, da es nach der Verpuffung zu keinem Brand kam. Sachschaden ist nicht entstanden. +++ fuldainfo


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