Die Kinder von Familienunternehmern in Deutschland haben nur ein geringes Interesse an einer politischen Funktion. Das ist das Ergebnis einer Studie der Zeppelin-Universität für die Stiftung Familienunternehmen, über welche die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet. Aus der Generation der Firmenerben hält es demnach nur jeder Achte für wahrscheinlich, im Alter von 40 Jahren eine politische Funktion auszuüben. Nur drei von zehn Unternehmerkindern halten es für erstrebenswert, sich politisch zu engagieren - so wenig wie nie in den vergangenen zehn Jahren. Zugleich gehen sieben von zehn Befragten davon aus, spätestens mit 40 die Leitung ihrer Firma zu übernehmen. Das sind deutlich mehr als noch 2010. "Viele Unternehmer sind enttäuscht von der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre. Sie haben den Eindruck, dass die Anliegen von Unternehmern zuletzt aus dem Blick geraten sind", sagte Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. Für die Studie befragten die Wissenschaftler 516 Söhne und Töchter von Familienunternehmern im Alter zwischen 16 und 40 Jahren zu ihren Plänen und Wertvorstellungen. +++
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