Berlin. Der bisherige Finanzminister Wolfgang Schäuble soll laut eines Berichts der „Bild-Zeitung“ nach dem Willen der Union neuer Bundestagspräsident werden. Das berichtet die Zeitung am Mittwochmittag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf „exklusive Informationen“. Schäuble würde damit das Finanzministerium räumen, dass in einem möglichen „Jamaika“-Bündnis wahrscheinlich von der FDP beansprucht würde. Er würde Nachfolger von Norbert Lammert, der seit 2005 Präsident des Deutschen Bundestages ist.
SPD-Fraktionsgeschäftsführer signalisiert Zustimmung zu Schäuble
Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, hat seine Zustimmung zu Wolfgang Schäuble (CDU) als künftigem Bundestagspräsidenten signalisiert. „Das ist eine schlüssige Entscheidung“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Er hat die größte parlamentarische Erfahrung und wird das in einem anderen Stil, aber mit der gleichen Ausgewogenheit wie seine Vorgänger machen.“ Schneider fügte hinzu: „Wolfgang Schäuble ist eine respektable Persönlichkeit. Sollte sich das bestätigen, werden wir die Entscheidung mittragen.“ +++
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