Umwelthilfe – Seehofer blockiert Energiewende

Berlin. Horst Seehofer stellt sich laut Medienberichten gegen den geplanten Netzausbau in Deutschland. Mit neuen Leitungen soll Strom vom windreichen Norden in den verbrauchsstarken Süden fließen und damit auch zur Versorgungssicherheit in Bayern nach Abschaltung der Kernkraftwerke beitragen. “Horst Seehofer will zurück auf ‘Los’. Er ignoriert nicht nur einen jahrelangen, erstmalig demokratisch legitimierten Prozess zur Netzplanung, sondern auch die von Bayern mitbeschlossenen Ausbaupläne. Dadurch gefährdet er die Energiewende und die Versorgungssicherheit in Bayern. Dieser willkürliche Politikstil erinnert an die Zeit, als Bayern noch ein Königreich war. Er ist unverantwortlich und er brüskiert alle anderen Partner, die sich um die Energiewende bemühen”, kommentiert Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), den Plan des CSU-Chefs Seehofer, den Bau neuer Stromtrassen im Bund noch einmal neu zu diskutieren. Ahmels fordert die Bundesregierung auf, Seehofers Vorschläge zurückzuweisen und sich klar für die Energiewende und die parlamentarischen Beschlüsse zum Netzausbau einzusetzen. Er betont, dass der Vorschlag Seehofers, Gaskraftwerke zur Grundlastversorgung einzusetzen, die Stromkosten in Bayern erheblich erhöhen würde. Gaskraftwerke sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, aber sie können wegen der hohen Betriebskosten nur zeitweise Strom liefern und müssen durch Erneuerbaren Strom ergänzt werden.  +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Welche Rolle spielt die Umwelthilfe bei Tennet?
    Ist schon sehr verwunderlich, dass auf der Tennet-Infoveranstaltung in Fulda am 30.09.14 Begrüßungsworte durch eine Dame der Umwelthilfe gesprochen wurden.
    Bleibt die Frage, verdient die Umwelthilfe am Projekt “Südlink” der Firma Tennet mit?
    Mit Umwelt-, Natur- und Menschenschutz haben diese monströsen Strommasten ja absolut nichts zu tun, im Gegenteil.
    Ist nun auch die Umwelthilfe schon so verblendet?
    Ich würde mal sagen: “Hier zieht sich die Wirtschaft – mit Beteiligung der Umwelthilfe – ein grünes Jäckchen an”

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