Berlin. Im "Stern"-RTL-Wahltrend legt die SPD um einen Prozentpunkt zu und kommt jetzt auf 24 Prozent, die Unionsparteien CDU/CSU hingegen verlieren im Vergleich zur Vorwoche einen und liegen nun bei 41 Prozent. Die Werte für die anderen Parteien bleiben unverändert: Die Linken und die Grünen stagnieren bei jeweils neun Prozent, die AfD bei sieben, die FDP bei drei Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen sieben Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 25 Prozent.
In der niedrigen Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg sieht Forsa-Chef Manfred Güllner eine Gefahr für die Demokratie. "Bei dauerhaften Wahlverweigerern nimmt die Akzeptanz des demokratischen Systems ab", sagte Güllner dem "Stern". "Nichtwähler haben das Gefühl, dass sich die Politik nicht mehr um sie kümmert - um die Sorgen und Nöte immerhin der Hälfte der Bevölkerung." Über diese Mehrheit der Nichtwähler werde kaum geredet, dafür umso mehr über die AfD, "eine Minorität von fünf bis sechs Prozent aller Wahlberechtigten". +++ fuldainfo
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