Ältere Menschen kommen trotz des historischen Wirtschaftseinbruch nahezu ohne Einbußen durch die Krise. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Ipsos-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken. Demnach sehen sich 77 Prozent der befragten Menschen ab 60 Jahren wirtschaftlich und finanziell "gar nicht" oder nur "kaum" von der Krise betroffen, weitere 15 Prozent "nicht so stark". Lediglich sieben Prozent spürten die Krise "stark" oder sogar "sehr stark". Deutlich schlechter ist demnach die Stimmung unter den Erwerbsfähigen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren: Hier fühlen sich 18 Prozent "stark" oder "sehr stark" betroffen, 22 Prozent "nicht so stark", lediglich 59 Prozent "kaum/gar nicht". Für die Erhebung befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos zwischen Mitte April und Mitte Mai insgesamt 1.428 Menschen ab 18 Jahren, davon waren 427 älter als 60 Jahre. Das Statistische Bundesamt hatte in dieser Woche für die Monate April bis Juni einen Rekordrückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gemeldet. +++
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1 Kommentar
Na endlich greift es mal jemand auf: Den Alten gehts zu gut. Ausgerechnet die wirtschaftlich Inaktiven kommen relativ ungeschröpft durch die Krise! Unverschämtheit! So wird der Boden dafür vorbereitet und Argumente dafür gesammelt, dass das Projekt "Rentenkürzungen" - ähnlich wie in Griechenland und anderen Ländern - auf wenig Widerstand stößt.
Fragen: Haben die heutigen Rentner ihr Leben lang nichts für dieses Land getan? Keine Steuern und Abgaben gezahlt? Keine Kinder großgezogen und ernährt? Keine Eltern gepflegt? - Geht es den jungen Leuten heute nicht etwa so gut wie noch nie? Ging es den Alten in ihrer Jugend auch so gut? Einfach mal die Augen aufmachen und durch Fulda gehen: Die Partymeilen sind voller junger Leute, denen es nichts ausmacht, reichlich viel Geld für Schnickschnack, alle möglichen Kaffeesorten und Alkohol in Mengen
auszugeben. "Wie kommen die jungen Leute nur zu so viel Geld?", fragte neulich ein Nachbar.
Da die Renten sich noch zum Teil an der Einkommensentwicklung der Aktiven orientieren, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit ab nächstem Jahr keine Rentenanpassungen mehr geben und die aufkommende Inflation wird schon dafür sorgen, dass es den Rentnern nicht zu gut geht. Keine Sorge.
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Na endlich greift es mal jemand auf: Den Alten gehts zu gut. Ausgerechnet die wirtschaftlich Inaktiven kommen relativ ungeschröpft durch die Krise! Unverschämtheit! So wird der Boden dafür vorbereitet und Argumente dafür gesammelt, dass das Projekt "Rentenkürzungen" - ähnlich wie in Griechenland und anderen Ländern - auf wenig Widerstand stößt.
Fragen: Haben die heutigen Rentner ihr Leben lang nichts für dieses Land getan? Keine Steuern und Abgaben gezahlt? Keine Kinder großgezogen und ernährt? Keine Eltern gepflegt? - Geht es den jungen Leuten heute nicht etwa so gut wie noch nie? Ging es den Alten in ihrer Jugend auch so gut? Einfach mal die Augen aufmachen und durch Fulda gehen: Die Partymeilen sind voller junger Leute, denen es nichts ausmacht, reichlich viel Geld für Schnickschnack, alle möglichen Kaffeesorten und Alkohol in Mengen
auszugeben. "Wie kommen die jungen Leute nur zu so viel Geld?", fragte neulich ein Nachbar.
Da die Renten sich noch zum Teil an der Einkommensentwicklung der Aktiven orientieren, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit ab nächstem Jahr keine Rentenanpassungen mehr geben und die aufkommende Inflation wird schon dafür sorgen, dass es den Rentnern nicht zu gut geht. Keine Sorge.