Wolfsburg. Die große Mehrheit des Mittelstands in Deutschland spricht sich für eine Bestrafung der Autokonzerne aus, die sich im Dieselskandal schuldig gemacht haben. Zudem sollten Zulieferer für Nachteile durch das kürzlich aufgedeckte Auto-Kartell sowie mittelständische Kunden für die Wertverluste ihrer Fahrzeuge durch den Dieselskandal entschädigt werden. Dies hat eine Umfrage des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW) unter 1.300 Mitgliedern ergeben, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichtet. Nur eine Minderheit von 13,8 Prozent der Befragten meint, dass die Konzerne nicht bestraft werden sollen, da dies dem gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland schaden würde. Nach Ansicht des BVMW-Präsidenten Mario Ohoven sind die Kunden der manipulierten Dieselfahrzeuge in dem Abgas-Skandal die Verlierer. Mit Software-Updates und Umstiegsprämien allein sei eine Entschädigung deshalb nicht getan, sagte Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Es muss eine Rückkaufpflicht für Hersteller bei manipulierten, gewerblich genutzten Dieselfahrzeugen geben.“ +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar