Umfrage: Jeder Dritte für Merz als Kanzler

Kramp-Karrenbauer kommt lediglich auf 16 Prozent

Friedrich Merz

Müsste die CDU jetzt ihren Kanzlerkandidaten bestimmen, hätte sie mit Friedrich Merz bei den Bundesbürgern eine deutlich größere Chance auf einen Wahlerfolg als mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid für das Nachrichtenmagazin Focus. Demnach kommt Merz bei der Frage, wen die Bundesbürger zum Bundeskanzler wählen würden, auf 31 Prozent der Stimmen. Kramp-Karrenbauer kommt dagegen auf lediglich 16 Prozent. Für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) würden elf Prozent der Bundesbürger votieren. Der Rest nannte keinen der drei Kandidaten. Besonders hohe Zustimmungswerte hat Merz laut Kantar Emnid bei Wählern der FDP (71 Prozent für Merz, 5 Prozent für Kramp-Karrenbauer, 14 Prozent für Laschet). Dahinter folgen die Wähler der AfD (66 Prozent für Merz, sechs Prozent für Kramp-Karrenbauer, keine Zustimmung für Laschet) und der SPD (40 Prozent für Merz, zw ölf Prozent für Kramp-Karrenbauer, 22 Prozent für Laschet). Bei den Unionsanhängern ist der Abstand deutlich geringer. Dort kommt Merz auf 32 Prozent, Kramp-Karrenbauer auf 28 Prozent und Laschet auf neun Prozent Zustimmung. Für die Erhebung befragte Kantar Emnid für das Nachrichtenmagazin vom 4. bis zum 5. Juni 2019 insgesamt 1.008 Wahlberechtigte. +++

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1 Kommentar

  1. Ein neues „CDU-Amt“ für Merz:
    Wie wäre es, wenn sich Merz kümmerte um
    – das Eintreiben von hinterzogenen Steuern, zur Austrocknung von Steueroasen,
    – die Härtung des Steuerrechts gegen „unbeabsichtigte“ Steuersparmodelle,
    – die Abschaffung der ungerechten Besteuerung (in den letzten 20Jahren „durften“ die unteren Einkommensgruppen 5% mehr Steuern zahlen, während die Reichsten 5% weniger Steuern zahlen „mußten“),
    – die Wiederherstellung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Wirtschaftsführer, die durch Exzesse bei Gehältern, Boni und Abfindungen aufgefallen sind (nach dem antiken, griechischen Philosophen Platon sollte “niemand mehr als das 4-fache des Vermögens eines anderen besitzen”! Gar nicht so dumm!).
    Mit diesen Themen kennt sich Merz doch bestens aus!
    Der sehr reiche Multimillionär, Berufslobbyist und Freund der Finanzindustrie Merz versucht mit vielen Worten sein Image als neoliberaler Zeitgeist abzustreifen, bezeichnet sich stattdessen als ordoliberaler Ordnungspolitiker.
    Das ist schon erstaunlich. Wo Merz doch seine politische Meinung auch gerne in „Geheimbünden“ wie Atlantikbrücke (der er sogar selbst vorsitzt), der Trilateralen Kommission, der neoliberalen Denkfabrik Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (deren Gründungsmitglied er ist), dem neoliberalen Netzwerk Stiftung Marktwirtschaft oder dem Council on Public Policy einholt. Alles auch als „Elite-Netzwerke“ bezeichnete Bünde der wirklich Reichen und Mächtigen, deren Denkweisen bekanntermaßen in jeder Hinsicht um den Neoliberalismus kreisen!
    So ist es auch nicht verwunderlich, dass Merz auf die Frage, ob er für eine Rückführung der Verantwortung für privatisierte Dienste der Daseinsfürsorge wieder in die Obhut der öffentlichen Hand sei, argumentiert, dass der Staat nicht alles besser könne als die Wirtschaft! Das macht seine Priorität deutlich! Der Wirtschaft traut er offensichtlich alles zu! Trotz der Skandale in der Finanzindustrie und der Autoindustrie, um nur zwei von zahllosen Beispielen zu nennen!
    Und wenn man darüberhinaus berücksichtigt, dass Merz in zahllosen Aufsichtsräten, vorwiegend von Unternehmen der Finanzindustrie, sitzt und Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Statthalters der Vermögensverwaltung Blackrock, der weltgrößten Fondsgesellschaft mit rd. 5.700.000.000.000 EUR Fondsvermögen, ist, dann darf man schon die Frage stellen, wer hat Interesse daran, dass Merz künftig die politischen Geschicke der Bundesrepublik (mit-)bestimmt?

Demokratie braucht Teilhabe!