Umfrage: Haushalte wollen mehr mit erneuerbaren Energien heizen

Fossile Brennstoffe nicht zukunftsfähig

Mehr als 75 Prozent der Deutschen wollen künftig stärker Solarenergie zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung nutzen. Auch die Windenergie und der Wasserstoff, der erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft speichern soll, sind bei einer großer Mehrheit gefragt: 65 Prozent der Menschen wollen sie stärken nutzen, wie es aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht, über die die „Rheinische Post“ berichtet.

Das Institut hatte im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umweltschutz (DBU) 1.000 Bürger ab 18 sowie 1.011 Hauseigentümer in Deutschland gefragt, welche Energieform sie bevorzugen, „um Deutschland unabhängiger von Energieimporten zu machen“. Nach dieser Studie sieht eine Mehrheit der Befragten fossile Brennstoffe nicht als zukunftsfähig an. Nur sechs Prozent halten Gas für eine unabhängige Energiequelle, fünf Prozent entschieden sich für die Kohle. Auch von einer Renaissance der Kernkraft kann nach Ansicht der Bundesstiftung Umwelt keine Rede sein: Lediglich 25 Prozent der Deutschen wünschen sich eine Aufwertung der Kernenergie, 75 Prozent lehnen diese Energieform ab.

„Die Zukunft der Energieversorgung gehört den erneuerbaren Energien. Dieses Signal vermittelt auch die jetzige Forsa-Umfrage“, sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Laut den Ergebnissen heizen zurzeit noch 52 Prozent der Befragten in Deutschland ihr Zuhause mit Gas. Die zweitgrößte Gruppe nutzt den Energieträger Öl – 18 Prozent der Bevölkerung. Eine im Vergleich deutlich kleinere Anzahl greift auf Solarkraft zurück (1 Prozent). Kaum populärer sind die Luftwärmepumpe (3 Prozent) und die Erdwärmepumpe (2 Prozent), die Energie aus der Raumluft und dem Erdreich gewinnen. +++

Coronadaten

Da am Wochenende nur noch wenige Gesundheitsämter und Landesbehörden Daten an das RKI übermitteln, werden keine Daten am RKI eingelesen, sodass es bei den absoluten Fallzahlen keine Veränderung zum Vortag gibt. Die Änderung der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag beruht lediglich auf einer Änderung des Bezugszeitraums (jeweils 7 Tage vor dem Tag der Berichterstattung).

Letzte Aktualisierung: 08.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
482,9 ↓1077
Vogelsberg614,2 →648
Hersfeld
551,1 →663
Main-Kinzig359,0 →1514

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