Fast jeder zweite Deutsche spricht sich für Enteignungen aus, um die Preisentwicklungen am Immobilienmarkt in den Griff zu bekommen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des "Handelsblatts". Demnach antworteten 49 Prozent der Befragten auf die Frage, ob es Enteignungen im Immobiliensektor brauche, mit "Ja". Knapp ein Drittel (29 Prozent) hält Enteignungen nicht für nötig. 22 Prozent der Befragten hatten zu dem Thema keine Meinung ("Weiß nicht") oder machten keine Angabe. Der Ursprung der hitzigen Debatte liegt in den seit Jahren stark steigenden Berliner Mieten. In der Hauptstadt startet am Samstag ein Volksbegehren zur Enteignung von Immobilienfirmen. Über das Volksbegehren will die Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" für das Land Berlin ein Gesetz herbeiführen, über das am Ende private Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen enteignet werden können, allen voran die Deutsche Wohnen. Mit mehr als 100.000 Wohnungen ist der Konzern größter Vermieter in der Hauptstadt. Für die Erhebung befragte YouGov am 5. April insgesamt 547 Personen. +++
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