Berlin. Die Bundesbürger wünschen sich mehrheitlich ein leistungsorientiertes Schulsystem. Das legt dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge das Ergebnis einer Umfrage nahe, die das Ifo-Institut in München kommende Woche veröffentlicht. Für das erste Ifo-Bildungsbarometer befragte TNS Infratest mehr als 4.000 erwachsene Deutsche. Jeweils mehr als drei Viertel der Befragten sind demnach dagegen, Schulnoten oder das Sitzenbleiben abzuschaffen. Ebenso viele Befragte legen Wert darauf, dass deutsche Schüler in internationalen Leistungsvergleichen wie Pisa gut abschneiden. 85 Prozent der Umfrageteilnehmer fordern deutschlandweit einheitliche Abiturprüfungen. Die Zahlen zeigten, schreibt das Autorenteam um den Bildungsökonomen Ludger Wößmann dem "Spiegel" zufolge, "dass den meisten Deutschen eine klare Leistungsorientierung in den Schulen wichtig ist". In der Frage, ob das Gymnasium acht oder neun Jahre lang dauern soll, bevorzugen 52 Prozent der befragten Ostdeutschen G8, während das Turbo-Abitur nur bei 25 Prozent der Westdeutschen auf Zustimmung stößt. +++ fuldainfo
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