Umfrage: 47 Prozent würden sich sofort impfen lassen

47 Prozent der Bundesbürger würden sich laut einer aktuellen Umfrage so schnell wie möglich gegen Covid-19 impfen lassen, sobald sie die Möglichkeit haben. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und n-tv gaben 40 Prozent der Befragten an, lieber erst einmal abwarten zu wollen. Elf Prozent wollen sich nicht impfen lassen. Die größte Bereitschaft zur Impfung liegt laut Umfrage bei der Altersgruppe ab 60 Jahren (58 Prozent) sowie bei den Anhängern der SPD (60 Prozent) vor.

Insbesondere die 30- bis 44-Jährigen (16 Prozent) sowie die Anhänger der AfD (37 Prozent) lehnen dagegen eine Impfung ab. Dass die EU-Prüfbehörde sich mehr Zeit für die Impfstoffprüfung nimmt als vergleichbare Behörden in den USA oder Großbritannien, stößt bei der Mehrheit auf Zustimmung. 80 Prozent zeigten dafür Verständnis. 16 Prozent der Befragten haben dagegen kein Verständnis dafür, dass die Prüfung des Impfstoffs in der EU noch nicht abgeschloss en ist. Für die Umfrage wurden am 15. und 16. Dezember 1.004 Personen befragt.

Von der Leyen: Impfstart am 27. Dezember

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen Start der Corona-Impfkampagne für den 27. Dezember angekündigt. Am 27., 28. und 29. Dezember werde die Impfung EU-weit beginnen, teilte sie am Donnerstagmittag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Wir schützen unsere Bürger gemeinsam", fügte sie hinzu. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) plant aktuell, am 21. Dezember über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Pfizer und Biontech zu entscheiden. Im Anschluss an die Genehmigung durch die EMA wäre die EU-Kommission für die weiteren Schritte zuständig, was den Angaben von der Leyens zufolge wohl einige Tage dauern könnte. +++


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