Bei einem Massaker in Mali sind mindestens 134 Menschen ums Leben gekommen, dutzende weitere sollen verletzt worden sein. Das teilten die Vereinten Nationen mit. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Samstagmorgen in der zentral gelegenen Region Mopti. Die Ortschaft Ogossou-Peulh soll "von Männern in traditioneller Jagdbekleidung" überfallen worden sein, hieß es. Betroffen waren offenbar Angehörige der Peulh-Ethnie. "Dieser erneute Gewaltausbruch darf nicht folgenlos bleiben", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin am Sonntag. Die Spirale der Gewalt in Zentralmali müsse unterbrochen werden. "Dazu ist wichtig, dass der malische Staat die Sicherheitsverantwortung in der Region übernimmt", so das Auswärtige Amt. Deutschland stehe bereit, hierbei zu unterstützen. Bundeswehr-Soldaten sind in Mali bereits bei der EU-Trainingsmission EUTM und bei der UN-Friedenstruppe MINUSMA im Einsatz. Außerdem beteiligt sich Deutschland an der zivilen Unterstützungsmission EUCAP Sahel Mali. +++
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