TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell - Am Sonntag: Der Höhepunkt Final Four im DTTB-Pokal steht an

Spieler, Mannschaft und Fans.

Es spricht viel dafür, dass der 4. Januar 2026 einen festen Platz in der Vereinsgeschichte des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell einnehmen wird. Der Grund ist greifbar. Ja spürbar. In der Ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm steht am Sonntag der erste Höhepunkt nationalen Tischtennis in Deutschland an: das Final Four im Vereinspokal des Deutschen Tischtennis-Bundes. Die vier Bewerber sind: Der favorisierte 1. FC Saarbrücken Tischtennis, die Tischtennis-Freunde Ochsenhausen als Titelverteidiger, der TTC OE Clarity Telefonie Systeme Bad Homburg - und eben das Team aus Fulda. Die Veranstaltung ist mit 5.200 Zuschauern ausverkauft. Um 11 Uhr geht‘s los, die Teams treten parallel gegeneinander an - der TTC RhönSprudel Fulda beginnt gegen Bad Homburg. Und sollte er dieses Match gewinnen, geht es gegen den Sieger aus dem Vergleich Ochsenhausen/Saarbrücken.

Für viele der Fuldaer Fans ist es ein Erfolg, dass „ihr“ Team dieses Final Four überhaupt erreicht hat. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell geht sicher als Außenseiter in die Konkurrenz. Es steht außer Frage, dass Maberzell an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen kann. Dima Ovtcharov, Jona Groth, Ruwen Filus oder Fanbo Meng sollten in jedem Fall zwei Einzelpunkte holen - das Doppel Ovtcharov/Meng könnte, Grenzau hin oder her, durchaus den Siegpunkt holen.

Doch bereits der Auftakt hat es in sich. Fulda hat Bad Homburg sicher drin, und der Sieg von Anfang Oktober in der Kurstadt beweist es, als Filus, der Yokotani schlug, Ovtcharov und Groth drei Einzel gewannen - doch am Sonntag gibt es einen anderen Wettbewerb, in dem es um „alles oder nichts“ geht. Zudem bringt Bad Homburg exzellente Referenzen mit: auf dem Weg ins Final Four rangen die Kurstädter Borussia Düsseldorf mit 3:2 nieder. Und Bad Homburg, das Team um die Trainer-Legende Helmut Hampl, bringt überdies den Ungarn Csaba Andras, den Spanier Juan Perez oder Benno Oehme mit. Eine prickelnde und delikate Aufgabe für das Team aus Fulda.

Sollte der TTC RhönSprudel diese Halbfinal-Hürde nehmen und ins Finale einziehen, wäre dies normalerweise ein Zubrot. Auch die Aufgaben gegen Ochsenhausen um seine Top-Kraft, den verdammt wendigen und aggressiven Shunsuke Togami - oder aber das Match gegen Saarbrücken mit Olympiasieger Fan Zhendong, dem Ex-Maberzeller Patrick Franziska oder Darko Jorgic, der mittlerweile mit 9:0-Siegen auf Rang zwei der Bundesliga-Einzelrangliste steht, klingen verlockend. Denn wie gesagt, an guten Tagen … Oder an Tagen wie diesen. Egal, das Datum geht in die Vereinsgeschichte des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell ein. Wetten? +++ rl


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