Singapur. US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un haben sich beim Gipfeltreffen in Singapur darauf geeinigt, auf eine „vollständige Denuklearisierung“ der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten. Das geht aus einem Dokument hervor, welches Trump und Kim am Dienstag zum Abschluss des Gipfels unterzeichnet haben. Im Gegenzug zu der Verpflichtung Kims zur kompletten atomaren Abrüstung sagte Trump Nordkorea Sicherheitsgarantien zu. Des Weiteren einigten sie sich darauf, sich für Frieden und Wohlstand in Nord- und Südkorea einzusetzen. US-Außenminister Mike Pompeo und ein entsprechender hochrangiger nordkoreanischer Vertreter sollen so bald wie möglich weitere Verhandlungen führen, um die am Dienstag vereinbarten Schritte umzusetzen. Um kurz nach 9 Uhr Ortszeit (3 Uhr deutscher Zeit) hatten sich Trump und Kim zuvor in einem historischen Aufeinandertreffen zwölf Sekunden lang die Hände geschüttelt, während im Hintergrund nordkoreanische und US-Flaggen aufgestellt waren. Nach dem persönlichen Gespräch wurde der Gipfel in größerer Runde fortgesetzt, an der neben den Staatschefs unter anderem auch Pompeo teilnahm. Insgesamt dauerte das Treffen etwa fünf Stunden. +++
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Bei aller Häme, die derzeit über das Treffen zwischen Trump und Kim ausgeschüttet wird muss ich doch an einen alten Spruch denken: „Nur Nixon konnte nach China gehen!“
Und man wird sehen, ob nicht gerade Trump der Richtige ist, die Dinge in Bezug auf Nordkorea zu ändern.
Zugegeben, Trump ist ein reinrassiger Narzisst. Aber er beherzigt gerade eine der wichtigsten Regeln, die einst Arnold Schwarzenegger aufgestellt hat: „Break the rules!“ Und genau das tut Trump: er bricht die Regeln klassischer Diplomatie und verschafft sich dadurch ganz neue Spielräume, die nur er bestimmt.
Und vielleicht hat er damit sogar Erfolg. Wer weiss…