Traditionelle Wanderung des Hutzdorfer Gesangvereins

Richthof. Wenn es am Sonntagmorgen noch gar nicht danach aussah, dass die traditionelle Wanderung des Hutzdorfer Gesangvereins stattfinden könnte, so war die Exkursion zum Richthof, eines der Dörfer der Lebensgemeinschaft, doch noch vom Wetter begünstigt worden.

Nach der ersten Stärkung in einer der Einrichtungen der Lebensgemeinschaft, stand eine Führung durch Revierleiter Jürgen Dickert zu den außergewöhnlich gesunden Baumbeständen und vor allem der weltbekannten Lärchen des Schlitzerlandes auf dem kurzweiligen Programm.   Bei dieser fachlich begründeten und äußerst lehrreichen Führung, gelang es dem Forstbeamten, seinen Zuhörern vieles über den dortigen Waldbestand und seine gesunde Flora und auch Fauna näher zu bringen.

Die weltbekannten Lärchen wachsen auf nährstoffreichem Boden

Besonders aufmerksam wurden die Aussagen aufgenommen, die über die weltbekannten Lärchen des Schlitzerlandes von dem Forstfachmann zu hören waren. So hat eine der stattlichen Lärchen einen Stammdurchmesser von 130 Zentimetern, was ein Alter von 200 Jahren bedeutet. Ihre Höhe wird mit 44 Metern angegeben und der Marktwert betrage je Festmeter etwa 1450 Euro, und in mittelbarer Nähe galt das Interesse der mit 54 Metern am höchsten gewachsenen Lärche Europas. Zuvor war die erste kurze Rast an einem weiteren  Baumriesen, einer Traubeneiche, eingelegt worden. Es würde zuviel Raum einnehmen, im Detail auf alles Wissenswerte über diesen gesunden Baumbestand und fruchtbaren Boden an dieser Stelle einzugehen.

Dass aber der Revierleiter auch ein besonderer Tierfreund ist, damit überraschte er die Wanderer, als er mit einer Hochtechnik aufwartete und verschiedene Vogelstimmen erklingen ließ. Nach der Erreichung des Gedenksteins an die beiden Forstmänner, die den weltbekannten Lärchenwald im 19. Jahrhundert aufgebaut hatten und auf 339 Meter Höhe des Richtbergs, konnten die interessierten Ausflügler auf dem Rundweg erneut die zur Verfügung gestellte Räumlichkeit aufsuchen und sich an einem schmackhaften Menü stärken. Und schließlich, wem der Rundgang zur Körperertüchtigung noch nicht gereicht  hatte, es war ein Großteil der Wanderer, der konnte sich vor der Heimfahrt noch über die schönen Bauten und das früher von der Grafenfamilie genutzte Gelände des Richthofes umsehen, auf dem noch die Spuren des früheren Wohlstands der damaligen Besitzer zu finden sind. +++ fuldainfo

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