Gaza-Stadt. Bei den Protesten im Gazastreifen ist die Zahl der getöteten Palästinenser weiter gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen haben israelische Soldaten bisher 18 Palästinenser erschossen. Mehr als 900 weitere Personen wurden Medienberichten zufolge verletzt. Die USA wollen am Montagnachmittag offiziell ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen. Zehntausende Palästinenser haben sich im Gazastreifen an der Grenze zu Israel versammelt, um gegen die Botschaftsverlegung zu protestieren. Auch im im Westjordanland werden Tausende Demonstranten erwartet. US-Präsident Donald Trump hatte die umstrittene Entscheidung im Dezember verkündet und gleichzeitig Jerusalem im Alleingang als Hauptstadt Israels anerkannt. Der Schritt war international auf scharfe Kritik gestoßen. In den Palästinensergebieten löste Trumps Vorstoß heftige Unruhen aus. Seit Ende März sind bei Konfrontationen an der Gaza-Grenze Dutzende Palästinenser getötet worden. Tausende wurden verletzt.
US-Botschaft in Jerusalem eröffnet
Die USA haben ihre Botschaft in Israel am Montagnachmittag offiziell nach Jerusalem verlegt. Bei der feierlichen Eröffnung der neuen Botschaft am 70. Jahrestag der Gründung Israels waren rund 800 Gäste anwesend, unter anderem US-Finanzminister Steven Mnuchin und die US-Präsidententochter Ivanka Trump. Unterdessen protestierten Zehntausende Menschen im Gazastreifen an der Grenze zu Israel gegen die Botschaftsverlegung. Mindestens 37 Palästinenser wurden bis zum Nachmittag von israelischen Soldaten erschossen, mehr als 1.000 weitere Personen wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen verletzt. US-Präsident Donald Trump hatte die umstrittene Verlegung der US-Botschaft im Dezember angekündigt und gleichzeitig Jerusalem im Alleingang als Hauptstadt Israels anerkannt. Der Schritt war international auf scharfe Kritik gestoßen. In den Palästinensergebieten löste Trumps Entscheidung heftige Unruhen aus. Seit Ende März sind bei Konfrontationen an der Gaza-Grenze Dutzende Palästinenser getötet worden. Tausende wurden verletzt. +++

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