Tote bei Anschlägen in Brüssel

Terror in Brüssel

Brüssel. Bei der Anschlagsserie in Brüssel sind offenbar mindestens 34 Menschen getötet worden. Auf dem Flughafen in Brüssel seien bei zwei Explosionen 14 Menschen gestorben, während bei dem Anschlag in einer Metro-Station 20 Menschen getötet worden seien, berichtet der belgische Sender VRT. Demnach wurden viele weitere Menschen bei den Explosionen verletzt. Belgiens Premierminister Charles Michel zeigte sich nach der Anschlagsserie erschüttert. „Das ist ein schwarzer Tag für unsere Nation“, sagte der belgische Premier. Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gibt es bislang keine Informationen, dass Bundesbürger unter den Opfern der Terroranschläge von Brüssel sind. Dies könne aber nur eine Zwischenbewertung sein, sagte der Innenminister am Dienstagmittag in Berlin. Das Auswärtige Amt mahnte Bundesbürger in Brüssel unterdessen zu besonderer Vorsicht. „Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Sicherheitshinweis. Größere Menschenansammlungen seien zu meiden.

„Islamischer Staat“ bekennt sich zu Anschlägen in Brüssel

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat sich in einem Statement, das auf der Internetseite der dem IS nahestehenden Agentur Amaq veröffentlicht wurde, zu den Anschlägen in Brüssel bekannt. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mehr als 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die belgische Regierung ordnete unterdessen eine dreitägige Staatstrauer an. Der belgische Außenminister Didier Reynders warnte davor, dass noch Terroristen auf freiem Fuß sein könnten. Die Polizei durchsuchte Wohnungen in der Nähe der Anschlagsorte.

Anschläge in Brüssel: De Maizière ordnet Trauerbeflaggung an

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat für den Mittwoch die bundesweite Trauerbeflaggung der obersten Bundesbehörden und ihrer Geschäftsbereiche sowie der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, angeordnet. Das teilte das Innenministerium mit. Dies geschehe „als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem belgischen Volk nach der grausamen Anschlagsserie in Brüssel“. Dabei sind offenbar mindestens 34 Menschen getötet worden. Auf dem Flughafen in Brüssel seien bei zwei Explosionen 14 Menschen gestorben, während bei dem Anschlag in einer Metro-Station 20 Menschen getötet worden seien, berichtet der belgische Sender VRT. +++ fuldainfo


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