Thüringens CDU-Chef Mike Mohring will den geplanten Landesparteitag vorverlegen und selbst nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren. Dies werde er am kommenden Dienstag dem Landesvorstand vorschlagen, sagte Mohring am Freitag. Bei den auf dem Parteitag anstehenden turnusmäßigen Wahlen zum Landesvorstand könne über „eine personelle und inhaltliche Aufstellung für die Zukunft“ gesprochen werden. Damit beugt sich Mohring dem Druck, der unter aus den CDU-Kreisverbänden in Thüringen auf ihn ausgeübt worden war. So forderten mindestens sieben Kreisverbände die Einberufung eines Landesparteitages und einen personellen Neuanfang. Mohring war im Zuge des Eklats bei der Ministerpräsidentenwahl im Thüringer Landtag in die Kritik geraten. Die von ihm geführte CDU-Fraktion hatte zusammen mit der AfD dem FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zur Wahl als Ministerpräsident verholfen. Die FDP war bei der Landtagswahl nur mit wenigen Stimmen knapp über die 5-Prozent-Hürde gekommen. +++
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