Theologie studieren im Bistum Fulda

Das Bistum Fulda geht weitere Schritte in der Qualifikation von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Mitarbeitenden in der Pastoral und angehenden Lehrerinnen und Lehrern für den katholischen Religionsunterricht. Der Ausbildungsschwerpunkt wird von Fulda nach Marburg sowie auf Studienorte außerhalb der Diözese verlagert. Dabei wird das neue, vom Kirchensteuerrat auf den Weg gebrachte Konsolidierungskonzept berücksichtigt.

Der Kirchensteuerrat des Bistums hatte ein Haushalts-Konsolidierungskonzept mit Frist zum Jahresende erwirkt, um dann auf dieser Grundlage langfristige, strategische Budgetentscheidung treffen zu können. Das Konzept wurde jetzt von Finanzexperten der Diözese den zuständigen Gremien vorgelegt und schließlich vom Kirchensteuerrat verabschiedet. Damit sind die ehrenamtlich besetzten und gewählten Gremien angesichts der schwierigen Finanzlage des Bistums ausdrücklich ihrer Verantwortung nachgekommen, zukünftig einen ausgeglichenen Haushalt zu ermöglichen. Die Gremienentscheidung hat unter anderem auch Auswirkungen auf den Lehrbetrieb an der Theologischen Fakultät in Fulda. Die konkreten Maßnahmen, die aus dem Beschluss des Kirchensteuerrates folgen, werden zwischen den für die Fakultät zuständigen Organen in der kommenden Zeit geklärt.

Neuer Schwerpunkt und umfangreiches Angebot

Schwerpunkt der theologischen Ausbildung in Verantwortung des Bistums Fulda wird der Lehrbetrieb am katholischen Seminar in Marburg. Das Bistum wird dafür Sorge tragen, dass das Lehramtsstudium der katholischen Theologie auch in kommenden Jahren dort stattfindet. Künftige Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden außerdem an der Universität Kassel ausgebildet. Studierende mit dem Berufsziel Pastoralreferentin und Pastoralreferent im Bistum Fulda absolvieren seit vielen Jahren ihr Studium an unterschiedlichen Standorten. Für das qualifizierende Studium zur Ausbildung als Gemeindereferentin haben die Hochschulen in Paderborn und Mainz eine besondere Bedeutung. Künftige Mitarbeitende in kirchlichen Berufen in Schule und Gemeinde können außerdem über „Theologie im Fernkurs“ an der Domschule Würzburg und einer Studienbegleitung in Fulda ihre Grundqualifikation erreichen.

Konsequente Weiterentwicklung der Ausbildung

Schon seit dem laufenden Wintersemester setzen einige Priesterkandidaten aus dem Bistum, die ihr Studium in Fulda begonnen haben, dieses an einem anderen Hochschulstandort fort. Wie schon mehrfach berichtet, wird die Priesterausbildung derzeit in allen deutschen Diözesen in einem bundesweit von der Deutschen Bischofskonferenz auf den Weg gebrachten Prozess erneuert und weiterentwickelt. Kernelement ist sind dabei eine starke Lebens- und Ausbildungsgemeinschaft in einem kooperativen, ortsübergreifenden Konzept. +++ pm

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