Köln. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags des DGB haben am Samstag Tausende Menschen für mehr Anerkennung der Sozial- und Erziehungsberufe demonstriert. Nach Angaben des DGB gingen in Hannover rund 4.500, in Dresden 2.500, in Köln 15.000 und in Nürnberg 4.500 Menschen auf die Straße. "Zahlreiche Erzieherinnen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen sind heute für die Aufwertung ihres Berufs auf die Straße gegangen", so DGB-Chef Reiner Hoffmann. "Sie wurden von vielen Menschen dabei tatkräftig unterstützt. Das ist ein deutliches Signal für die Arbeitgeber: Wir wollen ein anständiges Ergebnis." Es dürfe nicht nur darum gehen, dass die nächste Generation keine Schulden habe, sondern auch darum, dass die nächste Generation eine Zukunft habe. "Und der Grundstein dafür wird jetzt gelegt", so Hoffmann weiter. In der vergangenen Woche hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber im Kita-Tarifstreit nach mehrwöchigen Streiks auf die Schlichtung geeinigt. Die Gewerkschaften streben eine geänderte Eingruppierung für die rund 240.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst an, die zu Gehaltszuwächsen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. +++ fuldainfo
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