In Berlin sind am Samstag mehrere Tausend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Unter dem Motto „Tag der Freiheit“ hatte das Bündnis „Querdenken711“ aus Stuttgart zu der Demo aufgerufen und unter anderem Bustransfers in die Hauptstadt organisiert. Auch wenn sich die Organisatoren offiziell von Extremisten aller Art distanzierten, waren am Morgen beispielsweise Demonstranten mit „Reichsflagge“ zu sehen. Unter den angekündigten Rednern waren auch Aktivisten, die sonst von Pegida-Veranstaltungen bekannt sind. Während der Demo riefen Polizei und Ordner wiederholt mit Lautsprechern zur Einhaltung der Corona-Regeln auf und dokumentierte Verstöße, hieß es auf Twitter. Die Demonstranten quittierten die Aufforderungen in der Regel mit Pfiffen und Gelächter, praktisch niemand trug Maske. In Sprechchören wurde „Widerstand, Widerstand“ gerufen, auf Plakaten ein Ende der Maskenpficht gefordert, auch Impfgegner mischten sich unter die Protestler. Insgesamt waren für das Wochenende über 80 Demonstrationen in Berlin geplant, darunter auch von linken Gruppen. Rund 1.500 Polizeibeamte wurden eingeplant. +++
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