Im Prozess um die kurzzeitige Ausrufung des Kriegsrechts ist Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk-yeol zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht sprach ihn am Donnerstag wegen Anführung eines Aufstands schuldig. Das Gericht blieb mit dem Urteil hinter den Forderungen der Staatsanwaltschaft zurück, die in ihrem Schlussplädoyer auf die Todesstrafe plädiert hatte.
Yoon hatte Anfang Dezember 2024 vorübergehend das Kriegsrecht verhängt. Hintergrund war ein Machtkampf des Präsidenten mit der Opposition, die im Parlament allerdings eine Mehrheit hatte und diese dazu nutzte, Mitglieder von Yoons Kabinett anzugreifen und die Verabschiedung von Haushaltsplänen zu blockieren.
Yoon wurde nach der Aufhebung seiner Entscheidung seines Amtes enthoben und festgenommen. Im Januar 2026 war er bereits wegen Behinderung der Justiz zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
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