Berlin. Katja Suding will den Bund wieder stärker an der Bildungsfinanzierung beteiligen. Im Interview mit der „Welt am Sonntag“ forderte die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende eine umfassende Reform des deutschen Bildungssystems, deren Kernpunkt eine Aufhebung des sogenannten Kooperationsverbotes sein soll, wonach Bildung bislang allein Ländersache ist. „Wir können uns auf Dauer nicht leisten, dass Kinder aus finanzschwächeren Bundesländern schlechtere Startchancen haben, weil die Bildungseinrichtungen nicht die gleichen sind“, erklärte die Politikerin. „Für eine umfassende Modernisierung unseres Bildungswesens braucht es eine finanzielle Beteiligung des Bundes.“ Suding spricht sich für eine zentrale Bildungsfinanzierung aus und will zugleich die Gestaltungsmöglichkeiten für die Bildungseinrichtungen ausweiten. „Mehr Geld vom Bund und zugleich mehr Verantwortung für die einzelnen Schulen“, lautet die Forderung der FDP-Vize-Vorsitzenden. +++ fuldainfo
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