Wind- und Sturmschäden haben 2018 zu einer Steigerung des Holzeinschlags in Deutschland geführt. Insgesamt lag der durch Sturm erforderliche Schadholzeinschlag bei 18,5 Millionen Kubikmetern, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im Vorjahr betrug dieser mit 4,7 Millionen Kubikmetern knapp ein Viertel. Grund für den Anstieg der Schäden im Jahr 2018 waren die Stürme "Xavier" (Anfang Oktober 2017) und "Herwart" (Ende Oktober 2017) sowie "Friederike" (Januar 2018). Die Auswirkungen von extremen Wetterlagen wirken sich zeitverzögert auf die Statistik aus. Laut der amtlichen Zahlen wurden 2018 insgesamt 65 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen. Dass der Schadholzeinschlag mit 31,9 Millionen Kubikmeter besonders hoch war, wurde 2018 auch durch die Hitze sowie Trockenheit und der damit einhergehenden Anfälligkeit bestimmter Baumarten für Schädlinge wie etwa den Borkenkäfer bedingt, so das Statistikamt. So betrug der durch Insektenschäden verursachte Holzeinschlag 2018 gut 11,3 Millionen Kubikmeter. +++
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