Berlin. Die Lebenseinkommen von Arbeitnehmern werden immer ungleicher: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Erstmals haben Wissenschaftler verglichen, wie viel die verschiedenen Generationen in Deutschland im Laufe ihrer gesamten Karriere verdienen. Den Daten zufolge wächst im Zeitverlauf die Ungleichheit stark an: Niedrigverdiener, die 1970 geboren sind, haben geringere Lebenseinkommen als ihre Elterngeneration.
Gutverdiener hingegen konnten ihren Vorsprung ausbauen. Ursache für die zunehmende Ungleichheit ist der Studie zufolge unter anderem, dass Geringverdiener heute ein viel höheres Risiko haben, arbeitslos zu werden als früher. Studienautor Holger Lüthen weist auf die langfristigen Folgen dieser Entwicklung hin: "In den mittleren und unteren Lohnbereichen wird es zunehmend schwer, ein eigenes Vermögen aufzubauen", so Lüthen. "Das wird sich auch auf künftige Erbschaften auswirken." Die Schere zwischen Arm und Reich werde dadurch noch größer. +++ fuldainfo
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