Berlin. Der Bund der Steuerzahler hat vor Steuererhöhungen im Zuge der geplanten Abschaffung des Solidaritätszuschlags gewarnt. Wenn der Soli in die Einkommen- und Körperschaftsteuer integriert werde, dann komme auf die Geringverdiener schlicht eine Steuererhöhung zu, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der "Saarbrücker Zeitung". "Gerade erst wurde der Mindestlohn eingeführt, aber auf der anderen Seite wird er wegbesteuert. Das ist doch absurd", kritisierte Holznagel. Für Geringverdiener mit monatlichen Bruttoeinkommen bis zu 1.445 Euro wird nach geltender Rechtslage kein Solidaritätszuschlag fällig. Sollte der Soli in die Steuertabellen aufkommensneutral eingearbeitet werden, dann würden sich die Einkommensteuersätze gegebenenfalls um mehr als zwei Prozentpunkte erhöhen, rechnete Holznagel vor. "Wir befürchten allerdings, dass es nicht dabei bleiben wird, weil viele ja die 5,5 Prozent im Kopf haben", so der Verbandschef. Der Solidaritätszuschlag beträgt derzeit 5,5 Prozent und wird auf die Steuerschuld vom Einkommen erhoben. +++ fuldainfo
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