Steuerzahlerbund übt heftige Kritik am Rentenpaket der Regierung

Das Rentenpaket stärke auch nicht den Zusammenhalt der Generationen

Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, hat das Rentenpaket der Bundesregierung scharf kritisiert. “Durch die Renten-Maßnahmen entstehen den Steuer- und Beitragszahlern Mehrkosten von 50 Milliarden Euro allein bis 2025”, sagte Holznagel der “Rheinischen Post”. “Vor allem die stark steigenden Steuerzuschüsse an die Rentenkasse sind eine große Herausforderung für den Bundeshaushalt – dadurch wird es die kommenden Jahre nicht einfacher, die schwarze Null zu halten”, sagte Holznagel. “Ich halte das Rentenpaket für falsch, weil es übereilt geschnürt wurde und die Besteuerung der Renten völlig ausblendet”, sagte Holznagel weiter. “Zudem nimmt die große Koalition der frisch eingesetzten Rentenkommission den Gestaltungsspielraum für eine verlässliche und faire Rentenpolitik der Zukunft.” Das Rentenpaket stärke auch nicht den Zusammenhalt der Generationen. Das Paket soll am heutigen Donnerstag vom Bundestag verabschiedet werden. +++

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1 Kommentar

  1. Einerseits werden die Renten immer wieder mal „schöngeredet“: Medien vermelden dann Steigerungen von Altersrenten in Höhe von angeblich 22% in den letzten 10 Jahren – vor Inflation und Besteuerung! Tatsächlich hatten wir in den 20 Jahren von 1996-2016 eine reale Rentenabsenkung – nach Inflation und Besteuerung – in Höhe von kumuliert minus 10%! Das Rentenniveau wurde schrittweise abgesenkt! Zunehmend sind Rentner heute schon und erst recht in der Zukunft von Altersarmut bedroht.
    Andererseits werden die Vorschläge von Finanzminister Scholz für eine längere Festschreibung des Rentenniveaus auf 48%, was immer noch zu niedrig ist, von interessierten Kreisen wie z.B. dem Steuerzahlerbund bekämpft bzw. Steuerzahler und Rentenbeitragszahler „armgerechnet“, wenn wieder mal eine Steigerung der Rentengesamtsumme um 50 Mrd EUR behauptet wird.
    Da lobe ich mir Verena Bentele vom VdK, die mit ihrem Vorschlag zur künftigen Finanzierung der Rente Recht hat! Endlich sagt mal jemand, dass zur Finanzierung der künftigen Renten auf auskömmlichem Niveau – auch in Anbetracht des bevorstehenden demografischen Problems – auch andere Finanzierungen als immer nur die Beiträge der Arbeitnehmer heranzuziehen sind! Letzteres thematisieren immer wieder gerne Union, FDP, die Arbeitgeberverbände und deren Meinungsmacher (einschlägige Medien, von Arbeitgebern finanziertes Institut für neue soziale Marktwirtschaft -INSM) und versuchen so Alte gegen Junge auszuspielen und einen Spaltkeil in die Gesellschaft zu treiben.
    Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Ran an die hohen Vermögen! Ran an die hohen Erbschaften! Ran an die Steuerschlupflöcher für Unternehmen! Ran an die Einkommen von Super-Reichen!
    Also neben dem Produktionsfaktor Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen!
    Bis das passiert, mein Tip: Hören Sie mal an, was der Rentenrevoluzzer und Gitarren-Schamane Sigismund Ruestig dazu auf YouTube zu Sagen bzw. zu Singen hat.

    http://youtu.be/BgVWI_7cYKo
    http://youtu.be/TgAi7qkD8qg
    http://youtu.be/mQvThNJkKbA

    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören.

    PS: Nicht die Reichen sind an der unzureichenden Finanzierung unserer Sozialsysteme schuld! Sie könnten aber einen super Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten! Dazu müssten aber die Politiker die Weichenstellung weg von einer bislang praktizierten Umverteilung von unten nach oben hin zu einer längst überfälligen Umverteilung von oben nach unten ändern!

Demokratie braucht Teilhabe!