Steuerschätzung sieht Milliardenausfälle für Hessen

Michael Boddenberg (CDU)

„Die aktuelle Steuerschätzung sagt für Hessen nie da gewesene Ausfälle voraus. Einnahmeverluste von fast 3 Milliarden Euro erwarten die Experten für das laufende Jahr. Bis 2023 sind wegen der Corona-Krise Ausfälle von 6,4 Milliarden Euro zu erwarten. Solch einen Einbruch der Steuereinnahmen gab es in Hessen noch nie. Das ist schmerzhaft, aber Hessen ist wie kaum ein anders Land fähig, mit dieser Krise auch finanzpolitisch umzugehen. Das haben wir uns alle zusammen in den vergangenen Jahren erarbeitet“, sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg. Er veröffentlichte heute die Hessen-Zahlen der aktuellen Steuerschätzung.

„Diese Krise kostet Geld: durch Einnahmeausfälle, aber auch durch erhebliche Mehrausgaben. Dieses Geld ist gut investiert, denn es ging und geht in allererster Linie darum, den Menschen die bestmögliche gesundheitliche Versorgung zukommen zu lassen, das Gesundheitssystem zu ertüchtigen, das Virus einzudämmen und die gravierenden wirtschaftlichen Folgen für viele Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen so gut es geht aufzufangen und dafür zu sorgen, dass die konjunkturelle Delle so schnell wie möglich überwunden werden kann. Daran arbeiten wir alle zusammen hart“, betonte Boddenberg. „Es wird dauern und es wird weiterhin viel Arbeit bedeuten, um die Haushalte wieder in Ordnung zu bringen.“

In der vergangenen Woche kam der Arbeitskreis Steuerschätzungen per Videokonferenz zu seiner Frühjahrsitzung zusammen. Das Hessische Finanzministerium hat anschließend die Schätzung sorgfältig analysiert und daraus die Zahlen für Hessen abgeleitet. +++


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