Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die gewaltsame Verfolgung von Angehörigen religiöser Minderheiten im Irak durch die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) verurteilt. Das Vorgehen der IS zeige, "wie hochgefährlich diese Gruppe ist, nicht nur für Syrien und Irak, sondern für den Frieden und die Stabilität in der ganzen Region", erklärte Steinmeier am Freitag. Bedroht seien auch Muslime, die nicht der Ideologie der Terroristen folgen. "Die Ermordung, systematische Vertreibung oder Zwangskonversion von Christen, Jesiden und Angehörigen anderer Minderheiten durch die ISIS-Terroristen in Irak sind eine neue Dimension des Schreckens", so Steinmeier weiter. Die Bundesregierung habe "als erste Sofortmaßnahme die humanitäre Hilfe um 2,9 Millionen Euro aufgestockt". Entscheidend sei aber, dass die politischen Akteure im Irak ihren Machtkampf beilegen und sich "auf eine neue Regierung verständigen". +++ fuldainfo
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