Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache vor einem Auseinandertreiben der Gesellschaft nach dem Anschlag von Magdeburg gewarnt.
„Vielen wird das Herz schwer sein an diesem Weihnachtsfest“, so das Staatsoberhaupt. „Viele werden aufgewühlt, verunsichert sein, vielleicht auch Angst haben. All diese Gefühle sind verständlich. Aber sie dürfen uns nicht beherrschen, und sie dürfen uns nicht lähmen.“ Sein inständiger Wunsch sei, dass man das nicht zulasse. „Hass und Gewalt dürfen nicht das letzte Wort haben. Lassen wir uns nicht auseinandertreiben, stehen wir zusammen“, sagte Steinmeier. Gerade jetzt müsse man Zusammenhalt zeigen.
Der Bundespräsident ging in seiner Ansprache auch auf die derzeitige politische Krise ein. Es sei „nicht das Ende der Welt“, dass die Regierung vorzeitig an ihr Ende gekommen sei, sondern „ein Fall, für den dieses Grundgesetz Vorsorge getroffen hat“, so Steinmeier. „Die Entscheidung über die Auflösung des Bundestages und über Neuwahlen werde ich mit Sorgfalt nach den Weihnachtstagen treffen“, bekräftigte er, ohne ein genaues Datum zu nennen. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar