Startschuss für größten PV-Park im Landkreis Fulda

Jonas Müller und Geschäftsführer Stefan Fella von der RhönEnergie Erneuerbare GmbH, Unternehmer Florian Wehner, Bürgermeister Johannes Rothmund sowie von der TEAG Solar Ronnie Heimbürger, Beatrice Herrmann, Marcel Conrad und Ingo Bergmann. (v.l.) Foto: RhönEnergie

Die RhönEnergie Gruppe und die FW-Gruppe des Unternehmers Florian Wehner starten mit einem Großprojekt in das neue Jahr. Direkt an der A7 zwischen Welkers und Rothemann soll eine 122.000 Quadratmeter große Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen. Mit der für November 2026 geplanten Fertigstellung wird sie die größte PV-Anlage im Landkreis Fulda sein.

Errichtet wird der Solarpark in der Gemarkung Wettersbach. Für die RhönEnergie Gruppe ist das Projekt ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr eigener Stromerzeugung. „Mit der PV-Anlage in der Gemarkung Wettersbach machen wir einen weiteren großen Schritt in der eigenen Erzeugung von grünem Strom. Der Park wird zuverlässig eine Energiemenge erzeugen, die dem Verbrauch von 6.000 Privathaushalten entspricht“, sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe.

Der Baustart ist für März vorgesehen. Entlang der Autobahn sollen rund 31.000 PV-Module installiert werden. Das Areal liegt in der Gemarkung des Eichenzeller Ortsteils Rothemann, befindet sich jedoch auf der Welkerser Seite. Als Investoren treten die RhönEnergie Erneuerbare GmbH sowie die RhönSolar Rothemann GmbH & Co. KG von Florian Wehner auf. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 8,2 Millionen Euro. Kleinere Anteile halten die Flächeneigentümer.

Zum offiziellen Startschuss trafen sich die Projektbeteiligten auf dem Grundstück. Vor Ort waren Vertreter der RhönEnergie, Florian Wehner, der Eichenzeller Bürgermeister Johannes Rothmund sowie Mitarbeiter der TEAG Solar aus Erfurt, die mit dem Bau der Anlage beauftragt ist.

„Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht. Wir haben sehr professionelle Partner im Boot. Deshalb gehen wir von einer zügigen Abwicklung aus“, sagte Florian Wehner. Auch Stefan Fella, Geschäftsführer der RhönEnergie Erneuerbare GmbH, sieht das Projekt als wichtigen Schritt: „Es ist schön, dass wir in unserem eigenen Versorgungsgebiet einen weiteren Meilenstein für die Erzeugung von grünem Strom setzen können.“

Rückenwind kommt aus dem Rathaus. Bürgermeister Johannes Rothmund betonte, die Investition sei ein Gewinn für die Gemeinde. „Die enorme Investition und die Erzeugung von grünem Strom in unserer Gemeinde stärken den Wirtschaftsstandort Eichenzell“, sagte er. Zufrieden zeigt sich auch die TEAG Solar. „Hier können wir unsere ganze Erfahrung ausspielen“, erklärte Vertriebsleiter Ingo Bergmann. Beim Termin ging es unter anderem um den Anschluss des neuen PV-Parks an das Stromnetz.

Bislang gilt der im September 2023 eröffnete PV-Park „SonnenScheinStrom“ am Autobahndreieck A66/A7 als größte Anlage im Landkreis Fulda. Auch dieser liegt auf Eichenzeller Gebiet. Der neue PV-Park Wettersbach übertrifft ihn jedoch deutlich: Er ist 20 Prozent größer und produziert rund 40 Prozent mehr Strom. Eigentümer der bisherigen Anlage sind neben der RhönEnergie Gruppe und Florian Wehner auch die Münch Gruppe aus dem Landkreis Kulmbach in Oberfranken.

Mit dem Projekt fügt sich der neue Solarpark in die langfristige Strategie der RhönEnergie Gruppe ein. Bis 2030 plant das Unternehmen, insgesamt 100 Millionen Euro in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu investieren. +++


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