Berlin. Städtetagspräsidentin Eva Lohse sieht zur Reduzierung der Stickoxide in den Innenstädten die Automobilindustrie in der Pflicht. „Sie müssen jetzt sehr rasch handeln, weil die meisten Fahrzeuge die Stickoxid-Werte aus den Prospekten auf der Straße weit überschreiten“, sagte Lohse der „Rheinischen Post“. Mit Blick auf das Spitzentreffen von Kommunen und Ländern am Montag im Kanzleramt erklärte Lohse: „In der Runde am Montag wollen alle Fahrverbote vermeiden und das ist jede Mühe wert. Ob das überall gelingt, entscheidet sich daran, wie schnell und deutlich die gemessenen Stickoxid-Werte sinken. Das werden die Gerichte sich anschauen.“ Für die Umstellung der Kommunen auf umweltfreundlichen Verkehr forderte sie eine Erhöhung der bisher vom Bund in Aussicht gestellten 500 Millionen Euro. „Wir arbeiten als Städte intensiv für mehr umweltfreundlichen Verkehr. Wir sind auch bereit, den ÖPNV, den Radverkehr und die Elektromobilität weiter auszubauen“, sagte Lohse. „Da helfen die Zusagen des Bundes für zusätzliche Fördermittel aus dem ersten Dieselgipfel. Um größere Erfolge zu erzielen, sollten jedoch Bund und Länder gemeinsam die Mittel stärker aufstocken.“ +++
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