Berlin. Nach der Landtagswahl in Sachsen warnt der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Ralf Stegner, die Grünen vor einer möglichen Koalition mit der CDU. "Die medial heftig beflirtete Variante mit der Union tut den Grünen nicht gut", sagte Stegner am Dienstag in einem Interview mit der "Welt". Ob Hessen, Hamburg oder Saarland, die Ergebnisse von Schwarz-Grün seien "bescheiden". Die größten Gemeinsamkeiten gebe es für die Grünen mit der SPD. "Die Grünen sind eine progressive Partei und die Union ist von vorgestern", so Stegner. Gleichzeitig stehe die SPD für eine mögliche schwarz-rote Koalition in Sachsen zur Verfügung: "Die SPD will Verantwortung übernehmen - nicht um jeden Preis, aber wenn die Bedingungen stimmen, wird es in Sachsen zu Schwarz-Rot kommen", erklärte der SPD-Politiker. Zudem kritisierte Stegner die Wahlkampfstrategie von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) scharf. Tillich habe "komplett unverantwortlich die Wahl auf einen Feriensonntag gelegt mit dem Kalkül, dass möglichst wenige wählen gehen und er so seine Mehrheit behalten kann", so der SPD-Vize. Dies habe der AfD genutzt und die NPD fast wieder in den Landtag gebracht. +++ fuldainfo
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