Berlin. Die Chefin der SPD-Linken, Hilde Mattheis, fordert weiter reichende Reformen von der Bundesregierung und ihrer Partei in der Familien- und Arbeitszeitpolitik. Zwar kümmere sich Bundesfamilienministerin Monika Schwesig „um die so genannte gehetzte Generation“, etwa mit ihrem Konzept der „Familienarbeitszeit“, aber „das reicht noch nicht aus“, schreibt Mattheis in einem Gastbeitrag auf „Zeit Online“. So müsste künftig auch „die Pflege perspektivisch wie Kindererziehung ein Anspruch auf Familienarbeitszeit darstellen“. Außerdem erinnert Mattheis an das frühere SPD-Konzept einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. „Die Idee einer generellen Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wird auch von Unternehmen in anderen europäischen Ländern, zum Beispiel Norwegen und Schweden erprobt“, sagte sie Zeitung. „Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich muss perspektivisch wieder Ziel der SPD sein.“ Es würde zu einer „besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, besserer Gesundheit der Arbeitnehmenden, mehr Geschlechtergerechtigkeit und weniger Altersarmut“ führen. +++ fuldainfo
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