SPD-Linke fordert Rentenniveau von 50 Prozent

Heil will am Freitag seine Pläne für das erste Rentenpaket der Großen Koalition vorstellen

Berlin. Die SPD-Linke fordert ein Rentenniveau von 50 Prozent – mehr als im Koalitionsvertrag mit der Union vereinbart ist. “Die Menschen sollen sich auf die gesetzliche Rente verlassen können. Verlässlich ist die Rente, wenn sie den Lebensstandard im Alter sichert und vor Armut schützt”, sagte Matthias Miersch, Vorsitzender der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Perspektivisch treten wir für die Sicherung des Rentenniveaus von 50 Prozent ein und wollen das Rentensystem zu einer Erwerbstätigenversicherung erweitern, in die alle einbezogen werden.” Miersch sagte, als ersten Schritt habe die SPD im Koalitionsvertrag die Grundrente durchgesetzt, “um Geringverdiener im Alter besser vor Armut zu schützen”. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will am Freitag seine Pläne für das erste Rentenpaket der Großen Koalition vorstellen. Vorgesehen ist unter anderem die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent. +++

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1 Kommentar

  1. Ich lach‘ mich kaputt 50%! Im OECD Durchschnitt liegt das Rentenniveau bei 63%. Beim EU 28 Durchschnitt sogar bei 70,6%. Deutschland liegt bei den Jahren, die für die Rente gearbeitet werden muss, ganz vorne und beim Rentenniveau ganz hinten. Schlechter sieht es nur in Irland, Polen, Großbritannien und Japan aus. Das heißt, wir müssen länger arbeiten für weniger Geld. Dazu kommt, dass bei der Rentenlücke zwischen Männern und Frauen, Deutschland absolutes Schlusslicht ist. Hallo SPD mit Müntefering, Schröder, Clement und Co: Wollt ihr uns verarschen?!

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