Der Fuldaer SPD-Kandidat Andreas Maraun will sich im Falle eines Wahlsieges bei der Fuldaer Landratswahl am 8. Oktober für ein flächendeckendes Glasfasernetz und die zügige Digitalisierung der Kreisverwaltung einsetzen. „Wenn man sich auf eine Reise durch unseren Landkreis begibt und mit den Menschen über schnelles Internet spricht, erlebt man, dass hier ein erhebliches Defizit herrscht. Es gibt Gemeinden, in denen ein vorbildliches Glasfasernetz besteht, aber auch viele Orte, in denen schnelles Internet nur über Kupferkabel oder gar nicht vorhanden ist.“
Dies sei für den ambitionierten Landkreis Fulda unbefriedigend. Maraun: „Unsere Unternehmen und unsere Einwohner haben die beste Versorgung im Bereich Internet verdient. Wir brauchen ein flächendeckendes Glasfasernetz im gesamten Landkreis.“ Betriebe, aber auch Privatopersonen in allen Gemeinden des Landkreises seien darauf angewiesen. Der SPD-Landratskandidat verweist dabei auf den benachbarten Main-Kinzig-Kreis: Hier erhalten bis zu 80.000 Privathaushalte über Förderprogramme bis zum Jahr 2026 einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Gefördert wird das Programm von Bund und Land mit 180 Millionen Euro, der Kreis selbst steuert 20 Millionen Euro bei. Maraun: „Egal ob Onlinekonferenzen, Datenübermittlung oder das Streamen von Filmen. Schnelles Internet ist heute Grundvoraussetzung für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit. Dabei muss unsere Kreisverwaltung zentrale Ansprech- und Planungsstelle für alle Gemeinden im Landkreis sein. Nur wenn wir gemeinsam hier erfolgreich sind, können alle profitieren.“
In der Kreisverwaltung müsse dann auch der zweite Schritt zur Digitalisierung gegangen werden. Dies gelte ganz besonders für die Bearbeitung von Anträgen in der Verwaltung. Es reiche nicht, wenn Anträge allein über das Internet gestellt werden könnten oder ein Vordruck abrufbar sei. Maraun abschließend: „Wenn diese Vorlagen nicht automatisch erfasst werden, ist dies keine Digitalisierung! Allein die direkte Übernahme der Angaben in das System des Kreises stellt einen Schritt in Richtung Digitalisierung der Kreisverwaltung dar. Nur so wird Verwaltung einfacher und schneller.“ +++
