Mit einem Besuch beim Verbund Region Fulda ist die SPD-Kreistagsfraktion in ihre Sommertour 2026 gestartet. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen sowie Christine Fischer von der SPD-Stadtverordnetenfraktion informierten sich die Kommunalpolitiker über die Arbeit des freien Trägers und die aktuellen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Regionalleiterin Julija Tešić stellte den Gästen den Verbund sozialpädagogischer Kleingruppen vor, der insgesamt 22 Einrichtungen betreibt. In der Region Fulda gehören sieben Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zum Verbund. Sie setzen unterschiedliche pädagogische Schwerpunkte und unterstützen mit ihren Angeboten Kinder, Jugendliche und Familien in verschiedenen Lebenslagen. Damit leisten sie nach Angaben des Trägers einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Region.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über die Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Dabei wurde deutlich, dass die Zahl der Fälle in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen hat und gleichzeitig die Anforderungen an die Einrichtungen gestiegen sind. Diskutiert wurden unter anderem die Ursachen dieser Entwicklung, die Finanzierung der Angebote sowie die Frage, wie präventive Maßnahmen weiter ausgebaut werden können.
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Michael Busold, würdigte die Arbeit der Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten täglich eine beeindruckende Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien. Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass diese wichtige Arbeit auch künftig zuverlässig geleistet werden kann“, sagte Busold.
Einigkeit bestand unter den Gesprächsteilnehmern darüber, dass Prävention sowohl den betroffenen Kindern und Familien als auch der Gesellschaft zugutekommt. Frühzeitige Unterstützung könne dazu beitragen, spätere und deutlich kostenintensivere Hilfen zu vermeiden. Deshalb müsse der präventive Ansatz in der Kinder- und Jugendhilfe weiter gestärkt werden.
Für die SPD-Kreistagsfraktion bietet die Sommertour die Möglichkeit, mit Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Herausforderungen aus erster Hand zu informieren. „Politik braucht den direkten Austausch mit denjenigen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen. Nur so können wir die richtigen politischen Entscheidungen treffen“, betonte Busold.
Zum Abschluss des Besuchs vereinbarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, den begonnenen Dialog fortzusetzen und auch künftig im engen Austausch zu bleiben. Die Sommertour der SPD-Kreistagsfraktion wird im August mit weiteren Besuchen bei Einrichtungen und Unternehmen im Landkreis Fulda fortgesetzt. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar