Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verteidigt. "Die Kritik von Trump zumindest ist ein Ablenkungsmanöver. Trump ist selbst das größte Risiko, nicht die WHO", sagte Lauterbach am Montag im ARD-Mittagsmagazin. Er warf der US-Regierung vor, die Coronakrise verharmlost und sich nicht ausreichend auf sie vorbereitet zu haben. Dies habe zahlreiche Menschenleben gekostet, so der SPD-Politiker weiter. Mit Sorge sieht er die Situation in Afrika und die möglichen Folgen für den Kontinent, wenn dort weniger Unterstützung der WHO ankommt. "Wenn die jetzt ausfällt, weil die Amerikaner nicht bezahlen oder nicht in dem Maße angeboten werden kann, wie wir das in Afrika durch die WHO kennen, dann ist das eine Katastrophe", sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin. Afrika könne so zu einem Brennpunkt für weitere Wellen dieser Pandemie weltweit werden und damit die Welt insgesamt gefährden. +++
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