SPD: Für das Löhertor-Center muss ein tragfähiges Konzept entstehen

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Fulda. „Man mag die Skepsis des neuen OB gegenüber Kaiserwiesen und Emaillierwerk durchaus als aufrichtig empfinden, das aber entlässt die CDU nicht aus der Verantwortung, diese beiden Projekte gewollt und durchgesetzt zu haben“, heißt es in einer Mitteilung des SPD-Stadtverbandes Fulda. Beide Einkaufszentrum waren von Anfang an von der SPD als Gefährdung für die innerstädtischen Entwicklung gesehen und deswegen abgelehnt worden, so Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler.

Kein Verantwortlicher in der CDU habe seinerzeit den Versuch unternommen, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. Deshalb wirke ein Bedauern über diese Entwicklung unglaubwürdig. Wolle man diese Entscheidungen korrigieren, ist „absolut dringender Handlungsbedarf nötig“. Um weitere Fehlentwicklungen zu verhindern, müsse unbedingt ein tragfähiges Konzept für das Löhertor-Center entstehen. Sich dabei allerdings nur auf einen Privatinvestor zu verlassen, wäre ein Fehler. Stadtentwicklung ist Aufgabe der Kommune, nicht die von Privatinvestoren.

Die Kommune setzt den Rahmen, Investoren können sich in diesem bewegen. „Nur so funktioniert eine am Allgemeinwohl orientierte Stadtentwicklung“, meint Tritschler. Es gebe allerdings auch triftige Gründe, dass ein Kommune selbst aktiv werden muss und direkt als Entwickler auftritt. Beim Löhertor-Center gebe das durchaus Sinn, damit eine Fehlentwicklung an dieser Stelle verhindert werde. Nicht das Erzielen einer Maximalrendite darf die Triebfeder der Neugestaltung sein, sondern die Anpassung an eine allgemeinverträgliche Stadtentwicklung, fordert deshalb die SPD. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Stimme der SPD da voll zu.

    Eines sollte man an dieser Stelle allerdings nicht vergessen: Das Löhertor Center war nie ein reines Einkaufszentrum, wo abends ab 18 bzw. 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. Nein, es war von Anfang an als 24 Stunden Einkaufs- und Freizeitzentrum konzipiert mit Kinos, Cafés, Restaurants, Bowlingbahn, Fitnessstudio und und und. Natürlich auch mit einem Supermarkt und Einzelhandelsgeschäften. Von daher gesehen war dieses Center immer wegweisend und Vorbild.

    Das was man mit dem Emaillierwerk oder den Kaiserwiesen geschaffen hat, ist nur ein abschreckendes Beispiel für Rhielsche Fehlplanungen und Raffgier, da hauptsächlich Alois Rhiel für diese beiden Monster die Verantwortung trägt.

    Sämtliche Planungen zum Löhertor dürften jetzt allerding angesichts der Flüchtlingskrise vorerst auf Eis gelegt sein, da man derzeit dringend Räume für die Unterbringung der Flüchtlinge sucht und das Löhertor aufgrund seiner Infrastruktur als mögliches Quartier geeignet wäre.

    Das ist bei alledem zu bedenken!

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