„Der SPD-Bezirk Hessen-Nord hat sich seit Jahrzehnten an der Seite der Mehrheit der Bevölkerung in der betroffenen Region für den Weiterbau der A49 eingesetzt. Wir begrüßen, dass nach einem langwierigen demokratischen Verfahren nun endlich das Baurecht für den Lückenschluss der A 49 bis zur A 5 vorliegt und erwarten, dass dieses zügig umgesetzt wird“, sagte der SPD-Bezirksvorsitzende Timon Gremmels.
Viele Jahre sind die Bedenken zu den Belastungen der Autobahn in Sachen Natur-, Klima- und Gewässerschutz gegeneinander abgewogen worden. Der Weiterbau wurde zwischenzeitlich durch zahlreiche Gerichtsurteile bestätigt. „Der Ausbau der A 49 bietet einerseits enorme strukturpolitische Chancen für die gesamte Region Nordhessen, für eine bessere Erschließung und Stärkung unseres ländlichen Raumes. Zugleich wird die Fertigstellung der Autobahn die Menschen, die an den insbesondere vom Schwerverkehr stark befahrenen Durchgangsstraßen der Orte entlang der B3 leben, endlich vom Lärm und Umweltbelastungen entlasten“, so Gremmels weiter.
Auch Bezirksvorstandsmitglied und Bundestagsabgeordnete aus dem Schwalm-Eder-Kreis Edgar Franke betont die Bedeutung des Ausbaus für die Menschen in der Region. Wenn die A 49 nicht fertig gebaut werden würde, bliebe der Verkehr weiter an deren Stummelende in Schwalmstadt hängen. Die Anwohner müssten das ausbaden, weil der gestiegene Verkehr sich durch die südlich liegenden Kommunen wälzen würde.
Gremmels kritisiert auch die Haltung der Grünen. Wieder einmal versuchten sie, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Während die hessischen Grünen den Autobahnbau in zwei Koalitionsverträgen mit abgesegnet hätten, mache die Partei im Bund Stimmung gegen den Bau, fordere ein Moratorium und befeuere so einen bundesweiten Protesttourismus in die Region und damit die Eskalation vor Ort. „Dass die Grünen durch ihren eigenen Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir den Weiterbau für den aktuellen Bundesverkehrswegeplan angemeldet hatten , jetzt aber im Bund und vor Ort das Ende der Baumaßnahmen fordern, kann niemand verstehen. Man kann nicht gleichzeitig Regierung und Opposition sein“, so SPD-Bezirksvorstandsmitglied Franke weiter.
Gremmels unterstrich, dass die breite Mehrheit der Menschen in der betroffenen Region den Weiterbau befürwortet. „An der Seite dieser Menschen und der ganzen Region steht die nordhessische SPD“, sagte Gremmels abschließend. +++

Bloß.... Wer eine echte Veränderung will kann nur die Grünen wählen. Als kleinerer Koalitionpartner kommen die aber immer wieder in ein Dilemma. Ich wünsche, sie könnten den /die Kanzlerin stellen, damit sie beweisen können, was sie drauf haben. Ich hoffe, sie geben alles im Wahlkampf.
OMG. Die Klimakatstrophe eskaliert täglich mehr, überalll wird über eine notwendige Vekehrswende diskutiert und was geschieht?
Da soll in Hessen die A49 weitergebaut werden, sprich ein seit 40 Jahren geplantes Projekt soll umgesetzt werden. Inzwischen sind aber die Erkenntnisse deutlich geworden, dass wir schnellstmöglich decarbonisieren müssen, wenn wir unseren Kindern und Enkeln noch einen halbwegs lebenswerten Planeten hinterlassen wollen.
Es mag ja sein, dass die Anwohner der B3 entlastet werden, was aber ist mit den Anwohnern an der neuen Trasse der A 49? Es wird das Problem der Belastungen der Bürger von einem Ort zum anderen verlagert!
Jahrhunderte alte Wälder, die wir dringenst brauchen um überschüssiges CO² zu speichern werden umgehauen, Flächen werden versiegelt, Naturschutz Gebiete und FFH Gebiete werden schwer geschädigt.
Und da hält die SPD noch an so einem Dinosaurier Projekt, wie dem Bau neuer Autobahnen fest, das kann doch wohl nicht wahr sein.
Intelligente Politik sollte m.E. auch in der Lage sein alte Beschlüsse über den Haufen zu werfen, wenn neuere Erkenntnisse dafür sprechen.
Es tut mir ja leid das sagen zu müssen, aber irgendwie erscheint mir die SPD immer mehr als eine Partei der ewig gestrigen, die dann wohl damit leben muss bei zukünftigen Wahlen von den Umweltschützern und den vielen jungen Menschen die sich bei F4F engagieren abgestraft zu werden!
Unglaublich was versteht die SPD da nicht.
Es ist 3 vor 12 und dann einen solch schönen Wald opfern?
Auf Bolsonaro schimpfen ist da wohl einfacher.
Richtig schade um die SPD.
Und noch als Ergänzung an die Adresse von Menschen wie Sybille: Ich wandere vom kaputten Vogelsberg demnächst auch in die schöne grüne Schweiz aus, von meinen Steuern soll dieser Irrsinn hier nicht mehr finanziert werden.
Es ist offenbar nicht Teil der Allgemeinbildung, dass wir mit Vollgas in die Klimakrise rasen. Und auch nicht, wie wir auf die Bremse treten könnten. Nicht einmal bei Entscheidungsträgern. Die Rodung ist falsch. Es sind für die nächsten mindestens 10 Jahre weitere Projekte, für die Natur geopfert wird geplant, siehe auf den Webseiten der CDU und der DEGES. Die sind da stolz drauf und glauben das Märchen der Ausgleichspflanzungen. Es ist grob fahrlässig, wenn nicht verbrecherisch, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse darüber wie die Kühlung, die Regenbildung und der Trinkwasserschutz durch den Wald funktioniert, nicht zu berücksichtigen. Diese Funktionen werden massiv gestört oder gar zerstört, wenn der Wald zerschnitten wird. Der Streß, der durch die Autobahn entsteht, wird dem angeschlagenen Wald noch mehr zusetzen. Wer fällt den auf die Versprechen auf mehr Ruhe, Verkehrsentlastung und Arbeitsplätze durch die BAB 49 rein? Wir haben Fachkräftemangel und auf der andere Seite überarbeite Pflegekräfte. Für offene Stellen werden Menschen aus Thailand oder Mexico angeworben. Immer mehr Menschen unter 50 werden Frührenter, weil diese Gesellschaft und das Arbeitsleben ihre Gesundheit ruiniert haben. Auf der anderen Seite haben Selbstständige 50 Stundenwochen, zahlen Steuern ohne Ende, haben aber kein Sicherheitsnetz, wenn Sie krank werden. Und das Schulsystem macht unsere Kinder kaputt, die einen werden deppresiv oder bekommt Angststörungen und die anderen wohnen in Baumhäusern und versuchen die Welt vor unserer gierigen dummen Generation zu retten. Darüber hinaus geht die Babyboomer Generation jetzt nach und nach in Rente. Die fahren dann nicht mehr so viel und so schnell. Die Generation, die dann alles bezahlen muss, in die Rentenkasse, die überflüssigen Autobahnen, deren Kosten Scheuer in mehreren Legislaturperioden versenkt, werden sich bedanken. Die einzigen, die sich dann noch freuen sind die DEGES Manager, die Millionen verdienen. Denn die Arbeiter bei solchen Projekten verdienen nicht viel oder kommen gar aus Osteuropa, als Sklavenarbeiter. Und der Andi freut sich schon auf sein Pöstchen im Aufsichtsrat. Das hat er sich verdient. Urlaub machen die Reichen dann in der Schweiz. Da sind die nämlich nicht so blöd und zerstören ihre Natur. Der Güterverkehr ist da schon längst auf der Schiene. Ein Glück für Scheuer und die DEGES Manager, dass es leichtgläubige Bürgermeister:innen und so fähige Lobbyisten:innen gibt. Und eine Bundesregierung die versucht durch Ihre super Coronapolitik Vertrauen der verängstigten Bürger zu sicheren. Sind ja auch überwiegend Risikopatienten.
Sehr gut! Das unterschreibe ich sofort
SPD FOR FUTURE?
Liebe SPD,
es ist Zeit, dass auch Sie sich entscheiden: ob Sie weiter den alten Konzepten folgen wollen, die uns in Zeiten von Digitalisierung und Klimawandel weismachen wollen, dass der Bau von Autobahnen und Bundesstraßen und die meist damit einhergehende Zerstörung wertvoller Biotope und Wälder (siehe Dannenröder Forst) „Rückgrat unseres Wohlstand“ ist, oder ob sie nun wirklich Wandel wollen!
„Rückgrat unseres Wohlstandes – die Mobilität?“ - da muss die Frage erlaubt sein von welchem Jahrhundert sprechen wir? „Rückgrat unsere Wohlstandes“ sollte wohl vieler eher die Kreativität junger Menschen sein, die an ihre Zukunft glauben. Eine Zukunft in der Nachhaltigkeit gelebt wird aus Überzeugung und Freude und Verbundenheit. Wohlstand auf Kosten der Natur und des Klimas sind heute absolutes NoGo!
Ich kann nicht glauben, dass im Jahre 2020 mit all den Fragen der Gegenwart in der so vieles auf dem Spiel steht und deshalb so vieles in Frage gestellt werden muss im Deutschen Bundestag ernsthaft diese so wichtige Thema auf diese Weise diskutiert werden! Es sei denn die Politiker der Gegenwart sind nicht mehr in der Lage zeitgemäße Entscheidungen zu treffen und haben NICHTS davon verstanden, worum es in Zukunft wirklich geht!
Beweisen Sie jetzt, dass Sie Bewegungen wie „Fridays for Future“ und viele andere Initiativen wirklich erst nehmen, und dass Sie wirklich etwas verstanden haben von Nachhaltigkeit und Klimawandel und von dem Ernst der Lage!
Unterstützen Sie keine weiteren Bauprojekte, die unsere Natur und Wälder zerstören!
Und nehmen Sie den vielen jungen engagierten Menschen nicht die Hoffnung und den Mut!
Jetzt STOPP aller Bauprojekte, die das „Rückgrat unserer Zukunft“
- nämlich Natur, Klima, Luft und natürliche Ressourcen – auf immer zerstören!
„SPD FOR FUTURE?
Liebe SPD Hessen-Nord,
ich komme zwar nicht aus der direkten Umgebung, aber ein kleines Stück weiter in Hessen und ich finde, dass der Ausbau der A49 ein übergreifendes Problem darstellt.
Was ich wirklich bedenklich an der Zerstörung des Waldes finde, ist, dass das Trinkwasser für 500.000 Menschen in Gefahr ist. Wenn dies Realität wird, betrifft es die Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet genauso wie die Menschen aus dem Vogelsbergkreis.
Es gibt Alternativen, die allen Beteiligten gerecht werden würden. Eine davon hat Günther Burg bereits in seinem Leserbrief genannt.
Mein Motto ist, dass es für alles eine Lösung gibt. Eine, mit der alle Beteiligten zufrieden sind und vor allem eine, bei der die Natur nicht zerstört wird. Wir haben doch nur diese EINE!!!
Die Ausgleichsaufforstungsversuche sind bereits gescheitert. Über die Hälfte der Sätzlinge haben den heißen Sommer NICHT überstanden.
Und zu einer Sache möchte ich mich auch noch äußern: Die jungen Aktivisten erfahren derzeit enorme Gewalt durch die Einsatzkräfte. Muss es wirklich sein, dass man mit Megafonen aus kurzer Entfernung den Jugendlichen ins Ohr brüllt oder man mit Schlagstöcken auf diese einprügelt? Sie sind unbewaffnet und nicht gerade der Typ Mensch die auf Gewalt aus sind. Das ist schwere Körperverletzung.
Bitte nehmen Sie die vom Verfassungsgericht gebotene Hintertür und widerrufen Sie die wasserrechtlichen Prüfungen bzw lassen diese erneut durchführen.
Freundliche Grüße
Tatjana Lieser
Das die Mehrheit der Bevölkerung hinter dieser Autobahn steht, wage ich zu bezweiflen.
Ich finde es Unmöglich was von der Politischen Seite von fast allen Parteien zur A49 passiert.
Erstens ist die Planung dieser Autobahn längst Überholt und auch nicht mehr Zeitgemäß. Diese passt in Zeiten der Klima veränderung nicht mehr in unsere Zeit. Hat man von Seiten der Politik überhaupt mal im Ansatz an die Angrenzenden Dörfer der Autobahn gedacht? Sicher nicht.
Ich fordere Sie hiermit auf diesen Wahnsinn zu stoppen.
MfG U.Bier
Es ist vollständig aus der Zeit gefallen, heutzutage einen alten Wald abzuholzen, nur um ein paar weitere Kilometer mit Beton zu versiegeln. Wir brauchen jeden einzelnen Baum, um Wasser zu speichern, um die Temperatur zu senken, um Biodiversität zu erhalten. Wir brauchen sie, um unseren Kindern noch eine Zukunft bieten zu können.
Und wir brauchen gerade die alten Bäume und Ökosysteme!
Ersatzpflanzungen sind kein Ersatz, sie benötigen Jahrzehnte um dieselbe Leistung zu bringen wie die sinnlos abgeholzten Altbäume und diese Jahrzehnte haben wir nicht mehr zur Verfügung!
Außerdem ist wirklich zur Genüge bekannt, dass neue Autobahnen keine Verkehrsentlastung bringen, sondern im Gegenteil zusätzlichen Verkehr, es würde also unser aller Zukunft geopfert, nur um noch mehr Verkehr und Belastung zu erzeugen.
Liebe SPD, denkt nochmal darüber nach, ob ihr das wirklich mit Eurem Gewissen vereinbaren könnt oder ob Ihr nicht stattdessen besser etwas für die tatsächliche Zukunft Eurer Wähler tun wollt!
In der heutigen Zeit wo ein Grossteil des deutschen Waldes kaputt ist, ist es ein Verbrechen an der Umwelt gesunde noch intakte alte Waldflächen zu zerstören, die auch noch in einem Trinkwasserschutzgebiet liegen.
Ich bin fassungslos über ein derart unverantwortliches Verhalten.
Anstatt sich zu bemühen mehr Verkehr auf die Schiene zu bekommen, sollen noch mehr Flächen für den Autoverkehr versiegelt werden. Dann sollte man sich nicht wundern, wenn es immer trockener wird.
Aufforstungsflächen benötigen, wenn sie überhaupt richtig anwachsen, viele viele Jahre bis sie auch nur annähernd das Verlorene ersetzen können. Ausserdem werden dafür ja nicht versiegelte Flächen entsiegelt, sondern freie Ackerflächen und Brachflächen bepflanzt.
„Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.“ ... Eugen Roth
Es mag sein, dass die A 49 positive Auswirkungen auf die Region Nordhessen hat. Auf die Region Mittelhessen hat sie nur negative Auswirkungen. Abgesehen davon, dass ein wertvoller und intakter Wald mit 200 - 300 Jahren alten Buchen in einem FFH-Gebiet und Trinkwasserreservoir zerstört wird, bringt die Autobahn mit der geplanten Linienführung zum Teil erhebliche Verkehrsmehrbelastungen. Es wird immer gern vergessen, dass Städte wie Kirchhain, Stadtallendorf und Homberg (Ohm) laut der Deges teilweise mit einer Verdreifachung der Verkehrsbelastung in einigen Straßen rechnen müssen. Die A 49 macht für Nordhessen eigentlich nur einen Sinn, wenn sie - wie ursprünglich geplant - in den Raum Marburg/Gießen geführt werden würde. Davon ist der so genannte Lückenschluss aber weit entfernt. Diese sinnvollere Trassenführung haben aber einflussreiche Politiker aus CDU, SPD und FDP immer wieder verhindert. Ebenso wurden an der B 3 notwendige Umgehungsstraßen seit über 30 Jahren mit dem Hinweis auf die kommende A 49 verhindert. Zu der jetzigen Trassenführung hätte es sinnvolle Alternativen, die weniger umweltschädlich gewesen wären, gegeben. Die jetzige Trassenführung ist ein fauler Kompromiss, weil einerseits CDU und FDP die Interessen der mit ihnen verbundenen Unternehmen befriedigen wollten, und andererseits, weil man bei einer Trassenführung durch den Vogelsbergkreis mit weniger Widerstand rechnete. Ein Anschluss an die A 5 führt im Übrigen dazu, dass ab dem neuen Ohmtaldreieck die A 5 mit ca. 6.000 Fahrzeugen täglich zusätzlich belastet wird (Quelle: Deges). Dafür ist die A 5 in diesem Bereich nicht ausgebaut. Das wiederum hat zur Folge, dass die A 5 in diesem Bereich sechsstreifig ausgebaut werden muss, will man auf Dauer ein Verkehrschaos verhindern. Bei allem Verständnis für nordhessische Belange, sollte man einfach mal über die Grenzen hinausschauen und sich mit möglichen Auswirkungen einer scheinbar positiven Entscheidung auf Andere auseinandersetzen. Im Übrigen ist Baurecht nicht Baupflicht. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung in diesem Jahr auch festgestellt, dass die A 49 heute in dieser Form nicht mehr genehmigt werden würde. Auch das hätte eigentlich der Politik zu denken geben müssen. Es wurden jedoch aus dieser Feststellung keine Konsequenzen gezogen.
06.10.2020 / SPD-Bezirk Hessen Nord steht hinter dem Fertigbau der A 49 / Gremmels und Frank: Lückenschluss ist im Interesse der Region
Offener Brief an:
=> Herrn Timo Gremmels / SPD-Bezirksvorsitzender Hessen-Nord
=> Herrn Edgar Franke / SPD-Bezirksvorstandsmitglied und SPD-Bundestagsabgeordneter Schwalm-Eder-Kreis
Lieber Herr Gremmels,
lieber Herr Franke,
bestimmt stimmen Sie mir zu, dass im politischen Diskurs fachwissenschaftliche und rechtliche Argumentationsketten Beachtung finden sollten.
Ihr Argument: Die nordhessische SPD steht hinter den Bürgern der ganzen Region!
Wenn dies tatsächlich so ist, dann müssen Sie ihre politische Einschätzung revidieren.
Begründung:
Soweit mir bekannt, wollen nicht alle dort wohnenden Menschen den Weiterbau der A 49. Denn: Viele Menschen, die durch den Bau der Straßen zur Autobahn und der Autobahn selbst mit einer Zunahme des Verkehrs vor der eigenen Haustür rechen müssen, sind gegen den Weiterbau der A 49!
Unabhängig davon wissen Sie als SPD-Politiker durch die vielen Studien der Bundesregierung selbst, dass dort, wo Autobahnen gebaut werden, der Verkehr zunimmt und nicht ab. Dies bedeutet, dass in der Region noch mehr Blitzanlagen gebaut werden, Unfälle weiter zunehmen, die dann wiederum zu Stau auf den Bundes- und Landstraßen führen.
Darüber hinaus leben in der Region auch noch andere Menschen, die gegen den Weiterbau der A 49 sind, z.B. Das Bündnis „Keine A49“.
Das Bündnis ist ein Zusammenschluss mittelhessischer Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und aller politischer Couleur, die sich für Umweltschutz- und Naturschutz einsetzen, sowie Bürgern die sich zu Aktionsgemeinschaften zusammengeschlossen haben. Nennen möchte ich BUND Vogelsbergkreis, NABU Hessen, Schutzgemeinschaft Gleental e.V., Aktionsgemeinschaft „Schutz des Ohmtals“ e.V:, Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“ e.V., Vogel- und Naturschutzgruppe Maulbach und noch viele mehr.
Ich bitte Sie Ihre politische Haltung zu überdenken, denn:
=> Ohne Grundwasser kein Leben. Dies gilt auch für Mittelhessen!
Mehr siehe Hessenschau vom 28.09.2020. „Wie gefährlich wird der A49-Ausbau für das Grundwasser?“
=> In Zeiten der Klimakrise ist das unverantwortlich, 80.000 Bäume für den Weiterbau der A 49 zu töten. Wälder sind unsere natürlichen Verbündeten im Kampf gegen die Erderhitzung!
Mehr siehe website BUND, Greenpeace, FridaysForFuture, Parents4future usw. …
=> Vergessen Sie nicht die Lebewesen die im Wald leben.
Mehr siehe website von Peter Wohlleben, insbesondere seine 2 Beiträge zum Dannenröder Forst!
Bitte verzeihen Sie. Mein SPD-Herz schlägt auch für die Natur-, Umwelt- und Menschenschützer,
die sich in Mittelhessen für den Erhalt von Grundwasser und für die Eindämmung des Klimawandels einsetzen.
Dass sich die Führungsspitze der SPD Hessen für die Tötung von 80.000 Bäumen in einem 300 Jahre alten Mischwald und die Planierung von Lebensraum für Tiere und Pflanzen einsetzt, befremdet mich sehr; zumal das Bundesverwaltungsgericht (BverwG, Urteil 23.06.2020) einen Fingerzeig gegeben hat, wie Hessens Politiker sofort den Weiterbau der A 49 stoppen könnten.
Wie soll das gehen? Ganz einfach! Das Bundesverwaltungsgericht hat Priska Hinz vom Umweltministerium Hessen die Hintertür EuGH offen gelassen: Der Planfeststellungsbeschluss scheint nicht europarechtskonform zu sein. Ergo könnte jede im Hessischen Parlament sitzende Partei über das Umweltministerium sofort die wasserrechtlichen Genehmigungen widerrufen lassen und der Weiterbau der A 49 wäre gestoppt. Greifen Sie den Fingerzeig des Gerichtes auf, sind Sie bitte europarechtskonform und lassen Sie über das europäische Wasserrecht den Weiterbau der #A49 sofort stoppen.
Laut der Homepage der DEGES GmbH (zuständig für Planung und Baudurchführung) sitzen in deren Aufsichtsrat Ministerialdirektor, Regierungsdirektor Ministerialräte, Ministeraldirigente aus verschiedenen Bundesministerien und neun verschiedenen Landesministerien. Sicherlich wäre es hier auf dem „kleinen Dienstweg“ in sog. „Internen Gesprächen“ schnell zu erreichen, dass der Weiterbau der A 49 ausgesetzt wird, bis die Nachprüfung entsprechend „Europäischen Wasserrecht“ erfolgt ist. Denn: Jeder alte Baum zählt!
Und wenn Sie mich jetzt immer noch fragen, warum sollten die Politiker der SPD Hessen das tun? Antwort: Junge Bäume oder auch sog. Ausgleichspflanzungen brauchen Jahrzehnte, um auch nur annähernd die Speicherung hinzubekommen, wie alte Bäume es tun. Eigentlich ganz logisch.
Im übrigen befinden sich auch junge und alte hessische SPD-Mitglieder bei den Demonstranten! Menschen, die bei Kälte und Regen sich für Natur- und Umweltschutz einsetzen als Protesttouristen zu bezeichnen, befremdet mich als Sozialdemokratin sehr.
Die politische Marschrichtung der SPD-Hessen ist „Mutig.Sozial.Ökologisch.Gerecht“.
Bitte überdenken Sie Ihre derzeitige politische Einschätzung - unter Einbezug der ökologischen Perspektive - zum Weiterbau der A 49 noch einmal. Es wäre echt schade, wenn die Volkspartei SPD Hessen bei der kommenden Wahl 2021 weiter Stimmen verlieren würde.
Mit freundlichen Grüßen
Fabiola Sommerhage
wohnhaft in Hessen
(SPD-, NABU- und Greenpeace-Mitglied)
Klar gibt es ein Recht auf Protest, das einmal vorweg. Ich sehe hier den -für mich- fragwürdigen Verein BUND als Triebfeder. Dieser Verein schürt wie so oft das Feuer. In der Folge, fühlen sich dann immer mehr Aktivisten im Irrglauben, sie haben das Recht, diesen Wald zu schützen. Man hat hier wie schon oft erwähnt Baurecht! Auch das ist ein Recht, das man in einem demokratischen Staat anzuerkennen hat. Auch Aktivisten! Wer tritt den hier die Demokratie mit Füssen? Der Staat nicht. Wenn den AKTIVISTEN und dem BUND das alles nicht passt, sollte der Verein von seinem eingesammelten Geld eine Insel kaufen und sich mit ein paar Kühen, Pferden, Hühnern und seine Anhängern usw., eine Insel kaufen, und sich dann als Grüner Staat etablieren. Ich, bin mir sicher, dass es auf einer solchen Insel ziemlich einsam wäre. Achso! Auch das glaube ich: Meist sind die sogenannten Umweltschützer diejenigen, die sich nicht gerade Grün verhalten.