Die Verlegung des Taxistandes an den Standort Parkhaus Ruprechtstraße ist im Prinzip richtig, deshalb hatte die Fuldaer SPD diese Maßnahme bereits vor einigen Jahren gefordert. Allerdings hat die Stadt einen großen Fehler gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung des SPD-Stadtverbandes. Bei der Rückverlegung des Taxistandortes an den ehemaligen Standort hat die Stadt den zweiten vor dem ersten Schritt getan.
Zuerst hätte man die Rahmenbedingungen in Zusammenarbeit mit den Taxibetreibern schaffen müssen, dann erst hätte die Verlegung stattfinden dürfen, kritisiert der Co-Vorsitzende, H.-J. Tritschler. So aber ist die Kritik der Taxifahrer mehr als berechtigt. Die Schmuddelecke zu beseitigen, für mehr Sicherheit durch mehr Helligkeit und wetterfesten Zustand zu sorgen sowie sichtbare Beschilderung in Zusammenarbeit mit der Bahn anzubringen, das alles hätte längst erledigt sein können. Zeit dafür war genügend, schließlich kam die Maßnahme nicht überraschend. Warum das nicht geschehen ist, müsse die Stadt beantworten, heißt es weiter.
Bei entsprechender Herrichtung des alten und neuen Taxistandes macht die Verlegung durchaus Sinn. Die Taxen stehen unter Dach und sind nicht darauf angewiesen, bei niedrigen Temperaturen die Motoren laufen zu lassen. Darüber freuen sich auch die Anwohner der Bahnhofstraße und das Klima. Die Zugreisenden können ihr Taxi trockenen Fußes erreichen und der Bahnhofsvorplatz sowie die obere Bahnhofstraße gewinnen an Aufenthaltsqualität. Genau so waren die Vorschläge der SPD nur halt in der richtigen Reihenfolge, heißt es zum Schluss. +++









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